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Rendsburg Nur ein Kandidat fürs Bürgermeisteramt
Lokales Rendsburg Nur ein Kandidat fürs Bürgermeisteramt
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07:30 17.03.2018
Bürgermeister Olaf Plambeck wird sich am 6. Mai erneut zur Wahl stellen. Quelle: Sorka Eixmann
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Flintbek

Plambeck strebt eine zweite Wahlperiode an. „Das Schöne an dem Beruf ist es, mit Menschen zu tun zu haben, sich mit ihnen zu unterhalten, auch unterschiedliche Meinungen zu hören und darüber nachzudenken. Gerade die Diskussionen machen den großen Reiz aus“, antwortet er. Kritik und ständige Selbstreflexion seien dabei sehr wichtig. „Flintbek ist eine Gemeinde mit hohem Entwicklungspotenzial. Die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen ist eine große Herausforderung, die nicht immer leicht ist, aber fordernd, vielfältig und immens interessant“, begründet der 54-Jährige sein Interesse an der Aufgabe.

Gerade die Diskussionen machen den großen Reiz aus

Auf die Ausschreibung der Gemeinde hat sich kein weiterer Kandidat gemeldet. Bestimmte Voraussetzungen hat man als Bürgermeister-Kandidat nicht zu erfüllen. „Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, das war’s.“ Aber: „Bevor ich Bürgermeister wurde, habe ich bereits mehr als 20 Jahre in der Gemeinde Flintbek gearbeitet. Das Wissen macht die Arbeit schon einfacher“, betont der Diplom-Verwaltungswirt, der seit sechs Jahren den Chefsessel in Flintbek inne hat.

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Doch auch wenn er keinen Konkurrenten für das Amt hat, der 6. Mai ist dennoch für ihn ein spannendes Datum. „Ich werde sicherlich so aufgeregt sein wie vor sechs Jahren“, ist Plambeck sicher. Denn: „Es ist ja nicht selbstverständlich, dass man gewählt wird“, gibt Plambeck zu bedenken. Für ihn steht fest: „Es wird keinen Wahlkampf und auch keine Plakatierung geben.“

Fest steht auch: „Man hat als Bürgermeister Entscheidungen zu treffen, die nicht jedem gefallen. Aber das gehört zum Amt dazu.“ Plambeck geht wie vor sechs Jahren als Einzelbewerber an den Start, er gehört keiner Partei an.

Olaf Plambeck gehört keiner Partei an

Für ihn ist eine weitere Amtszeit wichtig, denn viele Projekte stehen in den Startlöchern und sollen noch umgesetzt werden. „Ich möchte gern den geplanten Geschoss-Wohnungsbau realisieren“, erklärt Plambeck. Als „spannend“ beschreibt er auch die vorgesehene Städtebauförderung in der Gemeinde. „Wenn die Planungen in praktische Projekte verwandelt werden, das ist eine interessante Aufgabe“, betont Olaf Plambeck. Seit mehreren Jahren ist die Städtebauförderung Thema in der Kommunalpolitik, „Man braucht einen langen Atem bis solche Projekte fertig sind.“

Auch die weitere Ansiedlung von Gewerbe und die Realisierung der Discounter im Bereich der Blumenwiese werden noch etwas Geduld brauchen, darüber ist sich Plambeck im Klaren. Aber auch das ist ein spannendes Projekt für die Entwicklung der Gemeinde. Fast fertig ist ein großer Schritt in Sachen Feuerwehr. „Die Neugestaltung mit dem Hubrettungswagen und der Anbau an das bestehende Gebäude ist wichtig für die Modernisierung. Dabei ist auch die Bündelung der Kräfte mit der Zusammenlegung der Ortswehren zu einer gemeinsamen Truppe ein Thema.“

Von Sorka Eixmann

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