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Rendsburg Polizei: Gasofen vermutlich Ursache für Explosion
Lokales Rendsburg Polizei: Gasofen vermutlich Ursache für Explosion
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14:11 16.01.2017
Von Gunda Meyer
Was blieb, sind Trümmer, Reste einer Außenmauer und ein unbewohnbares Nachbarhaus. Quelle: Gunda Meyer
Osterrönfeld

Der Rauchgeruch hängt noch immer in der Luft bei dem am Sonntagnachmittag abgebrannten Mehrfamilienhaus in Osterrönfeld. „Nach den bisherigen Ermittlungen verdichtet sich der Hinweis darauf, dass ein gasbetriebener Ofen die Explosion hervorrief“, erklärt Polizeisprecher Sönke Hinrichs. Die Ursachenermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Von dem Gebäude in der Dorfstraße sind nur noch Trümmer übrig, denn es wurde so stark beschädigt, dass es abgerissen werden musste. Übrig blieben nur Teile einer noch stehenden Außenmauer. Das Nachbargebäude blieb zwar stehen, ist aber wegen des Rauchs unbewohnbar.

Insgesamt acht Personen wohnen in diesem Haus, zum Zeitpunkt des Brands befanden sich aber nur fünf von ihnen im Haus. Die beiden Bewohner der Erdgeschosswohnung, ein 90-jähriger Man und eine 78-jährige Frau wurden so schwer verletzt, dass sie mit zwei Rettungshubschraubern in Kliniken nach Lübeck und Hamburg geflogen werden mussten. In der Obergeschossgeschosswohnung wurde ein Ehepaar (55 und 56 Jahre alt) leicht verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung aus der Imlandklinik in Rendsburg entlassen werden. Der im angrenzenden Nachbargebäude lebende Rollstuhlfahrer (68) erlitt eine Rauchgasvergiftung und befindet sich vorsorglich zur weiteren Behandlung noch immer in der Klinik. 

„Die Bewohner sind bei Freunden und Verwandten untergekommen“, sagt Bürgermeister Bernd Sienknecht. Die Verwaltung suche für die Bewohner derzeit aber eine langfristige Bleibe. „Nach dem schweren Fährunglück im Januar letzten Jahres, ist es der zweite Großeinsatz, der unsere Gemeinde erschüttert.“ Sienknecht lobt zudem den engagierten Einsatz der Freiwilligen Wehren, die mit einem Großaufgebot vor Ort waren.

Ausgebrochen war das Feuer nach einer Gasexplosion am Sonntag gegen 15.30 Uhr. Daraufhin rückten rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Osterrönfeld, Schacht-Audorf, Schülldorf und Rendsburg sowie die Technische Einsatzleitung des Kreises zum Unglücksort aus.

Die Schadenshöhe schätzt die Polizei auf über 200.000 Euro.

Hier finden Sie Fotos von den Löscharbeiten nach einer Gasexplosion in Osterrönfeld am 15. Januar 2017.

 

Bei einer schweren Explosion in Osterrönfeld sind am Sonntagnachmittag zwei Personen schwer verletzt worden. Drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Von dem Haus sind nur noch Trümmer übrig.

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