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Rendsburg Brandserie hält Rendsburg in Atem
Lokales Rendsburg Brandserie hält Rendsburg in Atem
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06:00 01.07.2019
Von Wolfgang Mahnkopf
Im Bereich der Augustenburger Straße und der Nobiskrüger Allee hat es seit Mitte Mai acht Brände gegeben. Quelle: Wolfgang Mahnkopf
Rendsburg

Mehrere Kleinbrände und Containerbrände in der Augustenburger Straße und in der Nobiskrüger Allee, aber auch Kleinbrände in der Fockbeker Chaussee und in der Helgoländer Straße sind in der Einsatzliste der Feuerwehr verzeichnet. „Sämtliche Brandermittlungen hat die Kriminalpolizei Rendsburg übernommen. Auf Grund der auffälligen zeitlichen und örtlichen Zusammenhänge schließt sie Tatzusammenhänge nicht aus“, teilte Sönke Hinrichs von der Polizei-Pressestelle in Neumünster auf Anfrage mit. Die Kripo habe intensive Ermittlungen angestellt. Die Schutzpolizei habe in den betroffenen Gebieten ihre Präsenz verstärkt. „Dabei kommen auch Zivilstreifen zum Einsatz.“ 

Die Beamten würden mehreren Verdachtsmomenten und Ermittlungsansätzen nachgehen. „Eine heiße Spur hat die Kripo noch nicht“, teilte Hinrichs mit. Strafrechtlich nicht relevante Brandursachen würden durch die Ermittlungen heraus gefiltert. „Schwierig ist die Unterscheidung zwischen vorsätzlichen und fahrlässigen wie auch unbeabsichtigten Bränden.“ Die Polizei Rendsburg bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 04331/208450. Eine weitere Bitte von Hinrichs: „Bei verdächtigen Beobachtungen soll die betreffende Person die Polizei unverzüglich unter der Nummer 110 anrufen.“ 

Feuerwehrleute sind genervt

Die Rendsburger Feuerwehrleute sind durch die Vielzahl dieser Einsätze genervt. „Bei den Alarmzeiten hat für uns gerade die Nachtzeit begonnen oder man wird am frühen Morgen aus dem Bett gerufen. Kaum hat man für zwei bis drei Stunden geschlafen, da klingelt schon wieder der Wecker“, beschreibt Wehrführer Gerrit Hilburger die Situation der Einsatzkräfte. „Das geht nicht nur an die Nerven, das zehrt auch an der Leistungsfähigkeit der Kameraden.“ 

Bei den Bränden waren sechs Feuerwehrleute und ein Tanklöschfahrzeug bis hin zu 33 Helfern und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Der Wehrführer appelliert an mutmaßliche Brandstifter. „Es werden nicht nur die Feuerwehrleute in Mitleidenschaft gezogen. Diejenigen, die absichtlich Feuer legen, nehmen billigend in Kauf, dass Menschenleben in Gefahr geraten“, sagte Hilburger.

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