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Rendsburg Streit um Spitzen-Posten eskaliert
Lokales Rendsburg Streit um Spitzen-Posten eskaliert
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08:50 11.11.2016
Von Hans-Jürgen Jensen
Im Fachbereich Bürgerdienste arbeiten im Rendsburger Rathaus rund 200 Angestellte und Beamte. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Der 48 Jahre alte Polizeioberrat sagte an diesem Donnerstag in einem Telefonat mit dieser Zeitung, er fühle sich „unfair behandelt“ von der Stadt Rendsburg. Er habe sich mit seinem Anwalt beraten und wolle jetzt rechtliche Schritte einleiten. Bei der Kieler Staatsanwaltschaft wolle er Strafantrag gegen die Stadt Rendsburg stellen - wegen versuchter Urkundenfälschung und versuchten Betruges. Er habe Hinweise darauf, dass es bei dem Auswahlverfahren für die Stelle eines neuen Leiters für den Fachbereich Bürgerdienste den Versuch der Manipulation zu seinen Ungunsten gegeben habe. Das wies Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast als unbegründet zurück.

Die Stadt sucht einen Nachfolger für Herbert Schauer, der Anfang nächsten Jahres in Pension geht. Bürgermeister Pierre Gilgenast hatte sich für Bernd Brommann, den büroleitenden Beamten im Rathaus der Nachbargemeinde Fockbek entschieden. Der 52-Jährige ist als Geschäftsführer des Kreis-Gemeindetags überregional bekannt. Die Kieler Anwaltskanzlei Weißleder und Ewer hatte aber eine Aufhebung der Ausschreibung empfohlen. Daneben kursieren anonyme Schreiben, die der Stadt vorwerfen, Brommann gegenüber dem Polizeibeamten zu Unrecht bevorzugen zu wollen. Er wisse nicht, woher diese Schreiben kommen, sagte der Berliner am Donnerstag.

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Er wolle die Stelle weiterhin, versicherte er und kündigte einen Eilantrag auf Einstellung und Schadenersatz beim Verwaltungsgericht an. „Ich bin mit einem hohen Engagement in die Stadt gekommen.“ 

Er habe langjährige Führungserfahrung. Bei einem Unfall habe er eine schwere Behinderung erlitten. Damit habe er einen Anspruch auf die Stelle bei gleicher Qualifikation eines Favoriten ohne Behinderung.

In einer Bürgerversammlung in Rade hat die Planungsgesellschaft Deges versprochen, dass die neue Rader Hochbrücke einen kompletten Lärmschutz auf beiden Seiten sowie an den Rampen bekommt. Abteilungsleiter Mario Schönherr sagte: „Wir gehen davon aus, dass es eine deutliche Verbesserung gibt.“

Hans-Jürgen Jensen 10.11.2016

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