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Rendsburg Felde soll 20 Prozent für Neubau zahlen
Lokales Rendsburg Felde soll 20 Prozent für Neubau zahlen
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11:24 19.02.2018
Von Torsten Müller
Erster Besuch nach Amtsantritt 2016: Bürgermeister Klaus Langer (Grüne, rechts) begrüßte Amtsdirektor Joachim Brand in der Gemeindevertretung in Quarnbek. Quelle: Torsten Müller
Quarnbek

Das Thema Sitzverlegung und Neubau des Amtsgebäudes in Felde bescherte der Gemeindevertretung guten Besuch: 17 der aktuell 1767 Quarnbeker wohnten der Sitzung bei. Zudem war Amtsdirektor Joachim Brand erstmals seit seinem Amtsantritt 2016 nach Quarnbek gekommen - an seiner Seite Bauamtsleiter Christian Jöhnk und Kämmerer Marco Carstensen.

Der Neubau führt in den ersten 20 Jahren durch Kredittilgung und Zinsen zu einer jährlichen finanziellen Mehrbelastungen des Amtes Achterwehr in Höhe von 268.000 Euro. Dadurch müsste die Amtsumlage von jetzt 18,7 Prozent um 2,31 Prozentpunkte erhöht werden. Für Quarnbek würde die Anhebung nach Berechnungen des Kämmerers zu einer jährlichen Mehrbelastung von knapp 40.000 Euro führen. Carstensen betonte, dass er derzeit aber nicht absehen könne, ob Quarnbek tatsächlich mehr zahlen müsse. Bei der Berechnung der Amtsumlage spiele die Finanzkraft der Gemeinden eine Rolle. Da diese derzeit hoch sei, zahle Quarnbek bereits jetzt jährlich 40.000 Euro mehr.

Felde würde mit seinen zusätzlich angebotenen 12,5 Prozent der zentralörtlichen Mittel bis zu 800.000 Euro der Gesamtinvestition finanzieren. Dadurch würde Quarnbek bei seinem Anteil um 7000 Euro im Jahr entlastet werden. Der Amtsdirektor wies darauf hin, dass der Verkaufserlös des Amtsgebäudes in Achterwehr noch nicht einberechnet sei. Er hofft, dass die Verwaltung 2021 in das neue Gebäude einziehen kann.

Bürgermeister Klaus Langer (Grüne) hielt die 12,5 Prozent für „aus der Hüfte geschossen“. Wie er war auch Frank Stephan (Grüne) davon überzeugt, dass Felde in der Lage sei, 20 Prozent einzubringen, da die Gemeinde von dem Standort wertmäßig profitiere.

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