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Rendsburg Neuer Titel: Pferdefreundliche Region
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18:55 25.06.2019
Von Frank Scheer
Stolz auf die Auszeichnung: Sunna Söhrmann (von links), Amtsdirektorin Anja Kühl, Dörte Rehse-Behncke und Birte Christensen. Quelle: Frank Scheer
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Bordesholm/Reesdorf.

Die Ehrung, die während den deutschen Meisterschaft im Springreiten und in der Dressur vergeben wurden,  sei schon so etwas wie eine Goldmedaille bei den olympischen Spielen. „In diesem Jahr sind nur zwei Regionen und fünf Orte geehrt worden – und wir sind mit darunter“, so Rehse-Behncke bei der Präsentation des Schildes – es soll am Hufeisen am Rathausparkplatz, in dessen Mitte die Auszeichnung des Landesreiterbunds von 2015 hängt, angebracht werden.

Pferdefreizeitpark in Reesdorf ist Zugpferd

Besonders der Pferdefreizeitpark in Reesdorf, der als „Leuchtturmprojekt“ der Aktivregion 2013/14 eröffnet wurde, hat sich zu einem echten Wirtschafts- und Tourismusfaktor entwickelt. Auf dem zehn Hektar großen hügeligen Areal kann vor allem die Vielseitigkeitsreiterei gepflegt werden. „Reesdorf hat sich vom Kuh- zum Reiterdorf entwickelt. Und dieser Park strahlt bis nach Skandinavien aus“, würdigte auch Kai Rüder. Die Eltern des in Fehmarn beheimateten erfolgreichen deutschen Vielseitigkeitsreiters haben in Reesdorf einen Hof. Und wenn er vor Ort ist, trainiert er dort mit Reitschülern. „Das ansprechende Gelände bietet verschiedene Schwierigkeiten, sowohl für Anfänger bis zum Profi kommt man auf seine Kosten“, betonte Rüder.

Bis zu 5000 Pferde gibt es in der Region Bordesholm

In Schleswig-Holstein sei dieses Gelände einzigartig, stellte die Vereinsvorsitzende heraus. Sunna Söhrmann und Birte Christensen aus der Amtsverwaltung Bordesholm hatten die Unterlagen für Bewerbung ausgearbeitet. Im Moment geht man davon aus, dass im 15 Kilometer Umkreis um den Pferdefreizeitpark etwa 4000 bis 5000 Pferde gehalten werden. Gerade beim laufenden Strukturwandel in der Landwirtschaft sei das Thema Pferd für viele Höfe eine lukrative Einnahmequelle und ein echtes Standbein geworden, so Rehse-Behncke.

Gute Werbung für Bordesholm

Amtsdirektorin Anja Kühl freute die Auszeichnung, die aus ihrer Sicht eine gute Werbung für die Region sei. Sie warnte aber gleichzeitig auch davor, durch massive Pferdehaltung eine Monokultur im Landschaftsbild zu schaffen. „Ich komme aus dem Kreis Stormarn, und man hat das Gefühl, dass jede Hamburgerin ihr Pferd dort halten muss.“ In Tangstedt im Kreis Stormarn wollte man übrigens auch die Pferdesteuer einführen. Davon hält Anja Kühl aber nichts.

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