Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Rendsburg AWR will unbelasteten Biomüll
Lokales Rendsburg AWR will unbelasteten Biomüll
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:09 18.04.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Mit Aufklebern mahnt die AWR bereits: Keine Plastiktüten in die Braune Tonne werfen. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Anzeige
Rendsburg

Die Werbekampagne soll im Mai starten. Zeitungsanzeigen, Plakate, Videos und Botschaften in sozialen Netzwerken sind das ganze Jahr über geplant.

"Keine teuren Werbeagenturen"

Die Kosten gibt die Abfallwirtschaftsgesellschaft mit rund 100.000 Euro an. Diese entstünden zum Beispiel durch die Preise von Anzeigen oder den Druck von Plakaten, sagt Geschäftsführer Ralph Hohenschurz-Schmidt. "Wir beschäftigen keine teuren Agenturen."

Anzeige

Gütesiegel für den Kompost

Die AWR lässt den Biomüll zu wertvollem Kompost verarbeiten, den sie verkauft. Sie nutzt dafür das Siegel der Bundesgütegemeinschaft Kompost.

"Kritischer Bereich"

Zurzeit landen im Durchschnitt 2,5 Prozent nicht kompostierbare Fremdstoffe in den Braunen Tonnen, erklärte Hohenschurz-Schmidt am Mittwoch. Etwa Kunststoff, Glas, Metall. "Wir liegen damit im kritischen Bereich", sagte der Geschäftsführer

Ziel sei es, den Anteil der Fremdstoffe zu drücken. Daher die Werbekampagne. "Je besser das Ausgangsmaterial ist, desto besser das Ergebnis im Kompost."

"Die Bürger haben es in der Hand"

Gleichzeitig erprobt die AWR auch feinere Siebe. Doch je mehr Fremdstoffe im Biomüll landeten, desto aufwendiger müssten diese herausgefiltert werden. Das koste. Am Ende führe das zu höheren Gebühren. "Am Ende haben die Bürger selbst es in der Hand, was sie für den Biomüll bezahlen."

Schon vor einem Jahr startete die AWR eine Kampagne gegen Kunststoff in der Biotonne. Diese habe geholfen, die Lage nicht zu verschlechtern.

AWR startet Werbekampagne für reinen Biomüll
Torsten Müller 18.04.2018
Rendsburg Weißer Ring im Kreis - Organisation half 194 Opfern
Hans-Jürgen Jensen 17.04.2018