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Rendsburg Mit Schwung an die Fachhochschule
Lokales Rendsburg Mit Schwung an die Fachhochschule
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09:07 25.06.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Sie unterschrieben den Vertrag: FH-Dekan Prof. Christoph Weber (von links), BBZ-Leiter Marc-Olaf Begemann und FH-Präsident Prof. Udo Beer. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Es geht um angehende Studenten der sogenannten MINT-Fächer. Mit Schwung sollen Schüler des Berufsbildungszentrums BBZ am Nord-Ostsee-Kanal an die Fachhochschule wechseln. Ihre bisher erbrachten Leistungen helfen ihnen dabei. Nach einem Punktesystem können sie sich Studienzeit gutschreiben lassen - zu einem halben Semester, sagte Prof. Christoph Weber, der Dekan des Fachbereichs Informatik und Elektrotechnik an der FH Kiel, bei der Unterzeichnung des Vertrags. "Leistung wird angerechnet."

"Brücke von Berufsbildungszentrum zur FH"

Profitieren können Abiturienten des BBZ und Berufsschüler, die bereits eine FH-Reife erlangt haben, erklärte Marc-Olaf Begemann, der Leiter des BBZ am NOK. Zur Gutschrift von Punkten sagte er: "Unsere Absolventinnen und Absolventen haben künftig nicht nur die formale Voraussetzung der Fachhochschulreife, sondern schon einen Teil ihres FH-Studiums in der Tasche." Es gehe auch darum, "die Brücke von der Schule zur Hochschule begehbarer zu machen", erklärte FH-Präsident Prof. Udo Beer.

FH-Dekan Weber: Wir beraten

Das Angebot ist zugeschnitten auf Azubis wie Marcel Wenzel. Der 21-Jährige absolviert zurzeit eine duale Ausbildung zum IT-Kaufmann an der Rendsburger Imland Klinik. Im Sommer nächsten Jahres ist er fertig. Ein Studium an der FH "kann ich mir gut vorstellen", sagt Wenzel. Am liebsten ein duales Studium. Hilfe bot Dekan Weber an: "Da beraten wir." Arbeit und Studium auf einem dualen Weg zu verbinden, "ist eine gute Chance", findet Macel Wenzel.

Gegen den Mangel an MINT-Fachkräften

In der Kooperation sehen die Partner auch einen Beitrag gegen den Mangel an Fachkräften im MINT-Bereich. Daneben erwarte die FH auch einen einen entsprechenden Zulauf für die entsprechenden Studienrichtungen. Im kommenden Wintersemester biete die Fachhochschule rund 560 entsprechende Plätze an. Er hoffe, dass sich genügend Studenten einschreiben, sagte FH-Präsident Beer.

Bisher kämen die Studierenden jeweils zur Hälfte von Gymnasien beziehungsweise über den sogenannten Zweiten Bildungsweg, diesen Zugang wollen die Partner mit dem Abkommen stärken. Gleichartige Verträge hat die FH mit Berufsbildungszentren in Kiel, Neumünster und Preetz geschlossen.

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