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Rendsburg Eine Million mehr für Klimaschutz
Lokales Rendsburg Eine Million mehr für Klimaschutz
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12:43 18.07.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Die Feuerwehrtechnische Zentrale in der Berliner Straße in Rendsburg ist technisch veraltet. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

In die neue Zentrale im Gewerbegebiet in Rendsburg-Süd sollen die Feuerwehrtechnische Zentrale aus der Berliner Straße in Rendsburg und der nahe gelegene Löschzug Gefahrgut aus der Graf-von-Stauffenberg-Straße einziehen. Dazu kommt der Kreis-Fachdienst Feuerwehr und Katastrophenschutz mit fünf Arbeitsplätzen. Dieser ist zurzeit auf der anderen Seite des Nord-Ostsee-Kanals im Verwaltungsgebäude an der Kaiserstraße untergebracht.

Nachhaltige Baustoffe, Gründach, Erdwärme, Photovoltaik

So begründet Kreis-Bauamtsleiter Sebastian Hetzel die voraussichtliche Kostensteigerung gegenüber den Angaben vom Mai: Größter Posten mit rund 460.000 Euro solle die Verwendung nachhaltiger Baustoffe sein. Was das konkret bedeutet, könne er noch nicht sagen. Ein Rendsburger Architektenbüro solle Vorschläge machen. Die Firma aus der Hollesenstraße hat jetzt den Generalauftrag für die Planung des Gebäudekomplexes bekommen. Das Büro solle die Ausschreibungsunterlagen für den Bauauftrag vorbereiten.

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Weitere Mehrkosten entstehen voraussichtlich durch mehr Photovoltaikanlagen auf den Dächern als bisher geplant, durch ein bisher nicht vorgesehenes Gründach und durch eine von Erdwärme gespeiste Gebäudeheizung, erklärte Hetzel am Donnerstag. Die letzte Entscheidung treffe der Kreistag

Selbstverpflichtung zum Klimaschutz

Der Kreistag von Rendsburg-Eckernförde hatte im Juni eine Art Selbstverpflichtung zum Klimaschutz beschlossen. Demnach wolle er künftig bei allen Entscheidungen die Auswirkungen auf das Klima berücksichtigen. Die Folgen für das Klima sollen vor dem Hintergrund der Erderwärmung "wo immer möglich und sinnvoll" so gering wie möglich sein. 

Nach den bisherigen Plänen soll der Bau der neuen Feuerwehrzentrale Ende nächsten Jahres beginnen. Im Jahr 2022 soll der Komplex bezugsfertig sein. Das Land fördere das Vorhaben mit einem Zuschuss von 300.000 Euro, erklärte Bauamtsleiter Hetzel am Donnerstag. Die Hilfe sei für die Fahrzeughallen gedacht.

Veraltete Gebäude

Die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) ist zurzeit in der Berliner Straße in Rendsburg untergebracht. Ihr Wahrzeichen: Der rot geklinkerte Schlauchturm. Der Löschzug Gefahrgut (LZ-G) hat seinen Standort in der Graf-von-Stauffenberg-Straße. Beide Gebäude sind veraltet. Die Diskussion über die Zukunft der FTZ begann Ende 2017 mit einem Brandbrief des Kreis-Gemeindetags über unzumutbare Zustände am Standort in der Berliner Straße. Zunächst plante die Kreisverwaltung nur eine Sanierung der beiden Gebäude.

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