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Rendsburg 20 Jahre Hospiz-Förderverein
Lokales Rendsburg 20 Jahre Hospiz-Förderverein
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14:15 13.09.2016
Von Hans-Jürgen Jensen
Am Rand der Rendsburger Innenstadt liegt das Hospiz Haus Porsefeld, umgeben von historischen Gebäuden und Grünflächen. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Das vor 20 Jahren gegründete Haus Porsefeld als letztes Zuhause für Sterbende war das erste Hospiz in Schleswig-Holstein. Nahezu zeitgleich gründete eine Gruppe um den ehemaligen Sparkassen-Direktor Dieter Lange und den früheren Propst Hans Jochims den Förderverein. „Von ihrer Arbeit profitieren wir heute noch“, sagt Christine Söffge.

Die ehemalige Ratsfrau steht seit zwei Jahren an der Spitze des Vereins, der mit seinen Mitgliederbeiträgen und eingeworbenen Spenden ehrenamtliche Hospiz-Helfer ausbildet oder den Wintergarten im Haus Porsefeld mit Klavier, Sitzecken und Vitrine gemütlich macht. Alleine durch Mitgliedsbeiträge kommen jährlich rund 40000 Euro zusammen, erklärt die Rendsburgerin. „Wir wollen es den Kranken hier so schön wie möglich machen“, meint die Vereinsvorsitzende.

Wie sie selbst zu dem Verein gekommen ist? Der erste Schritt war die Pflege ihrer kranken Mutter in deren Wohnung „bis zum Tod“, erzählt Christine Söffge. „Ich habe jeden Tag nachgeschaut wie es ihr geht.“ Nach dem Tod der Mutter vor fünf Jahren habe sie eine Auszeit gebraucht. Vor zwei Jahren schließlich seien Vertreter des Fördervereins auf sie zugekommen, ob sie die Leitung übernehmen könne.

Alte Kontakte helfen

„Ich war wieder so weit, dass ich gesagt habe, ich kann mich in diesem Bereich engagieren. Wenn es mir gut geht, muss ich mir überlegen, wo und wie ich helfen kann. Was kann ich der Gesellschaft zurückgeben? Ich will mich einfach kümmern. Ich kann meine Kontakte einsetzen für diese gute Sache.“ Die Verbindungen stammen zum Teil aus der jahrelangen Arbeit der ehemaligen Sozialdemokratin in der Ratsversammlung.

Die nächsten Aufgaben für den Förderverein sind schon da, erklärt Christine Söffge. Das Haus Porsefeld brauche eine neue Küche. Oder ein Vordach neben dem Wintergarten, damit die Bewohner noch draußen sitzen können, wenn die beiden Sonnenschirme demnächst wieder eingepackt werden. Und: „Es geht darum, den Menschen die letzten Wünsche zu erfüllen. Es gibt Patienten, die gerne nochmal an den Kanal wollen.“ Der Förderverein bezahlt dann den Ausflug. „Vielleicht möchte der Mensch auch ein Stück Torte essen, so wie früher.“

Die Zahl der Vereinsmitglieder stagniere bei unter 700. Die meisten seien Menschen, „die uns nahe stehen“, beispielsweise als Angehörige oder Freunde von Patienten, die ihre letzten Tage und Wochen im Haus Porsefeld verbracht haben.

Zwei Kleinkräder sind am Dienstag im Bereich Rendsburg verbrannt. Eine aufmerksame Anruferin hatte gegen 1.45 Uhr in der Danziger Straße Rauch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort erschienen, war das Mofa fast vollständig abgebrannt.

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Bei einem Unfall auf der K27 von Jevenstedt in Richtung Rendsburg am Montag gegen 19 Uhr wurden zwei Menschen verletzt. Ein 19-Jähriger musste in den Gegenverkehr ausweichen.

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Per Hubschrauber wurden am Montag Seile zwischen den Strommasten bei Bargstedt gespannt. Vorarbeiten, um die Leitungen für die neue 380-Kilovolt-Trasse einzuziehen. Diese beginnt beim Umspannwerk Audorf nahe Rendsburg und führt über 183 Masten über 70 Kilometer bis Hamburg.

Sven Janssen 12.09.2016