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Rendsburg "Keine neuen Straßen und Parkhäuser"
Lokales Rendsburg "Keine neuen Straßen und Parkhäuser"
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12:53 26.04.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Sie präsentierten die Forderungen: Fenja Petersen (von links), Maximilian Reimers und Jacob Grimm. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Die Bewegung fordert von den Gemeinden, Städten und dem Kreis: Ruft den Klimanotstand aus. Bis 2035 müsse der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid auf Null zurückgefahren werden.

"Nur noch Strom aus erneuerbaren Energien"

Die Kommunen sollen "die Abwendung der Klimakatastrophe und ihrer schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität" anerkennen. So sollen die Stadtwerke "spätestens ab 2030" nur noch Strom aus erneuerbare Energien liefern.

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"Es geht nicht um Lob"

In einem mehrseitigen Aktionsplan der junge Aktivisten heißt es: "Wir haben das Gefühl, dass wir zwar von allen Seiten Lob für unser Engagement bekommen, aber die Taten ausbleiben, dabei geht es uns mitnichten um Lob von denen, die seit Jahrzehnten die Klimakrise nicht als solche erkennen."

Dürren, Epidemien, Überschwemmungen

In einem Brief an den Kreis, die Bürgermeister und Schulen schreiben die Aktivisten: "Seit Jahrzehnten wird die Wissenschaft praktisch ignoriert. Nun unsere Lage so dramatisch, dass wir auf allen Ebenen einen tiefgreifenden und radikalen Umbruch brauchen." Es drohten Dürren, Epidemien und Überschwemmungen. In einer solchen Zukunft wollten sie nicht leben.

Die internationale Fridays-for-Future-Bewegung erfasste im Februar Rendsburg. Seitdem demonstrieren Schüler in unregelmäßigen Abständen in der Stadt. Zuletzt gingen sie in den Osterferien auf die Straße und kündigten konkrete Forderungen an die Kommunalpolitik an.

Greta Thunberg startete Fridays for Future

Initiatorin der Fridays-for-Futore-Bewegung ist die junge Schwedin Greta Thunberg, die inzwischen international wie ein Popstar gefeiert wird. In Rendsburg ist der Kreistagsabgeordnete Maximilian Reimers das Gesicht der Bewegung.

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