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Rendsburg Fünf Büros aus SH wollen planen
Lokales Rendsburg Fünf Büros aus SH wollen planen
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15:15 13.05.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Wahrzeichen der Feuerwehrtechnischen Zentrale an der Berliner Straße ist der Turm, in dem gewaschene Schläuche zum Trocknen hängen. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Das Grundstück für den Neubau kaufte der Kreis vor wenigen Tagen, erklärte Martin Kruse, zuständiger Fachbereichsleiter in der Kreisverwaltung, am Montag. 930.000 Euro habe der Kreis für das gut zwei Hektar große Gelände im Gewerbegebiet Rendsburg-Süd gezahlt. Die Fläche liege dort am südwestlichen Rand. Eigentümer war die Rendsburg Port Authority (RPA), der auch der nahe gelegene Schwerlasthafen gehört. Der Kreis ist über seine Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu einem Drittel an RPA beteiligt.

Alle sind geeignet

Kruse und Kerstin Wollschläger, die Leiterin des Projektteams für die neue Feuerwehrzentrale, nannten einen Zeitplan: Das Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) habe inzwischen die fünf Bieter auf überprüft. Alle seien als Generalunternehmen für den Planungsauftrag geeignet. Die Büros hatten sich auf eine EU-weite Ausschreibung beworben.

Bei den Planern arbeiten Architekten, Statiker sowie Spezialisten für Arbeits- und Gesundheitsschutz, elektrische Anlagen, Sanitär- und Lüftungstechnik. Bis Ende Mai haben sie noch Zeit zu rechnen. Dann sollen sie ihre Angebote beim Gebäudemanagement abgeben. Daher könne er zurzeit nichts zu den Planungskosten sagen, erklärte Kruse.

Voraussichtlich Ende Juni wolle der Kreis den Planungsauftrag erteilen. Ende 2020 sei mit dem Baubeginn zu rechnen.

18 Monate Bauzeit für Feuerwehrzentrale

Die Kreisverwaltung rechnet mit einer 18-monatigen Bauzeit. In wenigen Tagen wolle sie eine neue Kostenschätzung vorlegen. Im vergangenen Jahr war sie noch von einem Preis von neun Millionen Euro inklusive Grundstückskauf und Planungskosten ausgegangen.

Gebäude von FTZ und LZ-G sind veraltet

Die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) ist zurzeit in Rendsburg in der Berliner Straße untergebracht, der Löschzug Gefahrgut (LZ-G) hat sein Domizil wenige hundert Meter entfernt in der Graf-von-Stauffenberg-Straße. Beide Gebäude sind veraltet. Der Entscheidung für einen gemeinsamen Neubau ging eine lange Diskussion voraus. Zunächst war die Kreisverwaltung davon ausgegangen, dass ein Neubau nicht nötig sei.

Die FTZ-Spezialisten prüfen, füllen und testen Atemluftflaschen der Feuerwehren im Kreis, waschen und reparieren Schläuche. Bei Großfeuern versorgen sie die Wehren mit neuen Luftflaschen und Schläuchen. Der Löschzug Gefahrgut ist eine Art Freiwillige Feuerwehr des Kreises, die bei Unfällen mit Chemikalien und gefährlichen Stoffen ausrückt.

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