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Rendsburg Drei Boote jagen den Deutschlandachter
Lokales Rendsburg Drei Boote jagen den Deutschlandachter
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11:36 20.09.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Florian Berndt ist Geschäftsführer der Canal Cup GmbH, die den Rudermarathon von Breiholz nach Rendsburg veranstaltet. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Noch sitzt Florian Berndt tiefenentspannt auf dem großen Platz neben der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke auf einen Ruder-Ergometer. Die ersten Imbissbuden stehen, Techniker bauen eine Bühne fürs Showprogramm des Ruderfestes auf, Spezialisten mit Klettergeschirr montieren Gerüste. Auf diesem Platz und im angrenzenden Kreishafen sollen am Sonntag mehrere Tausend Besuchern den Achtern auf der Zielgeraden vor der Eisenbahnhochbrücke einen begeisterten Empfang bereiten.

Drachenboote der Feuerwehren

„So viele Zuschauer – das kennen die Ruderer gar nicht. Die müssen sich nach dem Rennen mit ihren Booten einen Weg durchs Publikum bahnen. Das ist das Rendsburg-Feeling“, sagt Florian Berndt, Geschäftsführer der Canal Cup GmbH. Sie ist Veranstalterin des dreitägigen Ruderfestes mit Livemusik ab Freitagabend, Drachenbootrennen von 36 Feuerwehren am Sonnabend, und als Höhepunkt der Regatta mit dem Vorjahrssieger Deutschlandachter sowie den Booten aus Großbritannien, den Niederlanden und den USA am Sonntag. Start ist gegen 14.30 Uhr in Breiholz.

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Live auf der Videowand und im Fernsehen

13 Kameras übertragen das Rennen live auf eine Videowand neben der Eisenbahnhochbrücke und für das NDR Fernsehen. Jetzt kann nur noch das Wetter dazwischen kommen. Die Vorhersage geht von einem Temperatursturz und Regen aus. Das schreckt Florian Berndt nicht: „Die echten Fans werden kommen.“ Bedrohlich könnte zu starker Wind mit sich überschlagenden Wellen sein. Dann würde das Rennen womöglich über eine kürzere Strecke gehen. Berndt: „Wir können hier keine Experimente machen. Die Sicherheit geht vor.“

Hans-Jürgen Jensen 19.09.2018
Frank Scheer 19.09.2018