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Rendsburg Per Smartphone ins Jobcenter
Lokales Rendsburg Per Smartphone ins Jobcenter
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14:08 13.06.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Die Zentrale des Jobcenters Rendsburg-Eckernförde ist in einem ehemaligen Kasernengebäude in Rendsburg-Neuwerk untergebracht. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Gerhard Seibert, der Leiter des Jobcenters, spricht von einer "Revolution" für seine 200 Mitarbeiter und ihre 7600 Kunden - Familien und Singles, die Hartz IV empfangen. Die Kunden "brauchen jetzt kein Papier mehr auszufüllen", wenn sie einen Folgeantrag stellen oder umgezogen sind, sagt der Behördenchef.

Digitaler Weg zum Jobcenter ist freiwillig

Nur für den Erstantrag müssen sie zu einem der vier Standorte der Behörde nach Eckernförde, Hohenwestedt, Kiel oder Rendsburg kommen, sagt Seibert. Dort können sie sich dann mit einem achtstelligen Kennwort registrieren lassen. Mit diesem Schlüssel können sie danach alle weiteren Formulare von unterwegs oder zu Hause aus ausfüllen und abschicken.

Seibert ist überzeugt: "Meine Erwartung ist, dass nach den ersten zwölf Monaten deutlich mehr als die Hälfte der Kunden das Angebot nutzen. Ich bin optimistisch, weil es gut gemacht ist. Es ist einfach. Das spricht sich rum." Kein Kunde werde gezwungen. Der digitale Weg zur Behörde sei freiwillig.

Das neue Angebot gibt es seit gut drei Wochen. Es ist Teil einer bundesweiten Digitalisierung der Jobcenter. Die nächste Stufe folge voraussichtlich im Jahr 2022, kündigt Seibert an. Dann werde die Behörde die Anträge automatisch bearbeiten. Bisher sei das die Aufgabe der Angestellten und Beamten. 

Mehr Zeit für Beratung im Jobcenter

Das Programm diene nicht der Personaleinsparung. Die Jobcenter-Mitarbeiter sollen mehr Zeit für die persönliche Beratung ihrer Kunden haben, versichert Alexander Semkow, der stellvertretende Leiter der Behörde, die ihren Hauptsitz in einem ehemaligen Kasernengebäude in Rendsburg-Neuwerk hat.

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