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Rendsburg Erste Klimaschutzagentur beschlossen
Lokales Rendsburg Erste Klimaschutzagentur beschlossen
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09:28 18.06.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Sebastian Krug, Klimaschutzmanager beim Kreis Rendsburg-Eckernförde. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Seit dem vergangenen Jahr wirbt der Meeresbiologe Krug für die Gründung einer Klimaschutzagentur in Form einer gemeinnützigen GmbH. Diese Gesellschaft wäre außerhalb der Kreisverwaltung angesiedelt. Anfangs ging es schleppend, nur wenige Kommunen wollten beitreten. Der Knoten war aber geplatzt, nachdem die Stadt Rendsburg erklärte, sie wolle Mitglied werden.

Die Klimaschutzagentur braucht für den laufenden Betrieb Geld von ihren Gesellschaftern. Städte und Gemeinden sollen zwei Euro pro Einwohner im Jahr einzahlen. Mindestens 120.000 Euro kämen so zusammen. Damit sind Kommunen mit insgesamt 60.000 Einwohnern nötig.

66.600 Einwohner für Klimaschutzagentur

Diese Hürde ist nach der Erklärung von Rendsburg überschritten. Kommunen mit insgesamt 66.600 Einwohnern haben nach Angaben der Kreisverwaltung bisher erklärt, dass sie bei der Agentur mitmachen wollen. Dazu gehören Achterwehr, Damp, Felde, Gettorf und Kronshagen.

Der Kreistag beschloss am Montagabend eine jährliche Einzahlung von 275.000 Euro, damit ist auch Rendsburg-Eckernförde Gesellschafter der Klimaschutzagentur.

Klimaschutzagentur als Dienstleister

Die Klimaschutzagentur soll ein Dienstleister für ihre Mitgliedskommunen sein. Sie soll Sammelbestellungen für Photovoltaik-Anlagen, Energiesparlampen oder Elektro-Dienstwagen aufnehmen und dafür Zuschüsse einwerben, an die die einzelnen Gemeinden alleine nicht kämen, weil die jeweiligen Investitionssummen zu gering wären. Die Sache dient dem großen Ziel, Strom zu sparen und grüne Energie zu produzieren, um den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu senken.

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