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Rendsburg Steinzeitmalerei und Schallplatte
Lokales Rendsburg Steinzeitmalerei und Schallplatte
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20:03 09.07.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Dr. Gerald Kopp ist Leiter des Museums "Tor zur Urzeit" in Brügge bei Bordesholm. Quelle: Frank Scheer
Rendsburg

Die vom Kreis-Kulturbeauftragten Reinhard Frank entwickelten Rundreisen mit dem Markenbegriff Kult(o)ur haben einen hohen Anspruch. Wer sich darauf einlässt, besucht Künster in ihrem Atelier, hört ein Heubodenkonzert, bestaunt im Privatmuseum historische Gebrauchsgüter.

Es geht um einen hohen Anspruch. Frank will "das breitbandige und vielfältige Angebot von Kunst und Kultur im Kreis" vorstellen und erlebbar machen. Dabei geht es ihm um deren "Wertschätzung im täglichen Leben".

Kult(o)ur in die Steinzeit

Nun also geht es im Bus von Rendsburg aus in den Süden des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Die Tour beginnt in den Museen im Hohen Arsenal am Paradeplatz. Dort führt eine Künstlergruppe um Christin Karbaum das Handwerk des Holzschnitt-Drucks vor.

Weiter geht es ins Teldec-Museum im Nortorfer Jungfernstieg, wo eine Gruppe von ehrenamtlichen Schallplatten-Fans um Lutz Bertram die Geschichte des Teldec-Werks in der Stadt bewahrt. Wie Töne auf eine Matrize gelangen, sehen die Besucher dort. Frank: "Plötzlich ist Schall anfassbar."

Weiter geht es in das Steinzeitmuseum "Tor zur Urzeit" des Dr. Gerald Kopp in Brügge. Steinzeitmalerei soll die Teilnehmer der Tour anregen, eigene Werke in Gipsplatten zu ritzen, kündigt Reinhard Frank an.

Die Kult(o)ur startet am Sonnabend, 12. Oktober 2019, um 10 Uhr. Anmeldungen nimmt der Kreis-Kulturbeauftragte unter Tel. 04875/828 und info@kulturreportagen-frank.de entgegen.

"Kunst und Menschen zusammenbringen"

Mit den Kult(o)uren will Frank Kunst und Menschen in der Region zusammenbringen. Ein ähnliches Konzept verfolgt er auch mit der Bewerbung des Kreises Rendsburg-Eckernförde für das Trafo-Förderprogramm der Bundeskulturstiftung.

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