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Rendsburg "Schlupflochtransporte stoppen"
Lokales Rendsburg "Schlupflochtransporte stoppen"
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11:30 08.04.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Rindertransport in der Türkei. Quelle: Eyesonanimals/Animalwelfare Foundation
Rendsburg

Die Rinderzucht-Genossenschaft RSH nutzt solche Fuhren, um strenge Richtlinien des Landes zu umgehen. Für diese Fahrten zu Sammelstellen in anderen Bundesländern müssen Kreisveterinäre nach Beschlüssen des Verwaltungsgerichts sogenannte Vorlaufatteste ausstellen, mit denen sie bescheinigen, dass die Tiere gesund sind.

Das sei den Amtstierärzten nicht zuzumuten, erklärt die Wählergemeinschaft WGK. Es bestehe die Gefahr, dass sie sich strafbar machten.

"Ein Minister der Grünen muss kämpfen"

Wörtlich schreibt die WGK an Albrecht: "Sie haben als verantwortlicher Minister zwar eine strenge Kontrolle der Transportrouten veranlasst, das ist aber sinnlos, wenn über Schlupflöcher – legalisiert durch die Ausstellung von Vorlaufattesten durch die schleswig-holsteinischen Amtsveterinärinnen und Amtsveterinäre – die Tiere aus Schleswig-Holstein über ein anderes Bundesland auf die tausende Kilometer lange Strecke geschickt werden."

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Die WGK erwarte von "einem Minister der Grünen, den Willen und die Tatkraft, bis zur letzten Instanz für den Schutz der Tiere zu kämpfen".

Zuletzt hatte sich der Kreis Rendsburg-Eckernförde vergeblich um einen Stopp der Schlupflochtransporte bemüht. Er scheiterte in einem Rechtsstreit mit der RSH vor beiden Instanzen des Schleswiger Verwaltungsgerichts.

Unterdessen wehrt sich die Rinderzucht-Genossenschaft gegen den Vorwurf, sie organisiere qualvolle Tiertransporte in weit entfernte Länder außerhalb der EU.

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