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Rendsburg Schneller als das Fernsehen
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14:13 20.02.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Sie veranstalten das Norddeutsche Filmfest: Nicole Claussen vom Kinocenter sowie Karen und Hans von Fehrn-Stender von der Schauburg. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

1000 Zuschauer wollen die Veranstalter zu dem Filmfest mit 13 Veranstaltungen im Programm in die beiden Kinos holen. "Das wäre natürlich ein Rekord", sagt Karen von Fehrn-Stender von der Schauburg. "Schon jetzt ist die Resonanz enorm." Im vergangenen Jahr kamen 900 Besucher.

"Unser gemeinsames Anliegen ist es, Filmemacher und Darsteller nach Rendsburg zu holen", erklärt Nicole Claussen vom Kinocenter. So wollen Regisseur Marcus Fischötter und Produzentin Brigitta Schübeler zur Dokumentation "Norddeutschland bei Nacht" nach Rendsburg kommen. Sie sind nicht die einzigen prominenten Gäste.

Eisenbahnhochbrücke bei Nacht

Per Hubschrauber  flog das Filmteam mit lichtempfindlichen Kameras über blinkende Windparks, Krabbenfischer im Mondschein, im Scheinwerferlicht pflügende Bauern, die Eisenbahnhochbrücke, Häfen und Industrieanlagen. Den Streifen zeigt das Kinocenter in der Wallstraße am Donnerstag, 28. Februar, um 20 Uhr als Vorpremiere. Der 91-minütige Film kommt erst am 21. März in die Kinos und per Express zum Rendsburger Fest. Denn er wird erst kurz vorher.

Hart und erst ab 18 Jahren frei gegeben ist der Film "Der goldene Handschuh", den das Kinocenter am 1. März zeigt. In Fatih Akins Horrorstreifen geht es um den Hamburger Serienmörder Fritz Honka, der in den 1970er Jahren auf St. Pauli einsamen Frauen nachstellte.

Am 2. März zeigt das Kinocenter in der Wallstraße den "Polizeiruf 110: Kindeswohl" noch bevor die ARD ihn im Fernsehen ausstrahlt. Regisseur Lars Jessen kommt zur Vorführung nach Rendsburg.

Kinderdetektive aus der Lüneburger Heide

Zum Streifen "Timebreakers 2" über eine Gruppe von Kinderdetektiven in der Lüneburger Heide erwarten die Veranstalter den Regisseur Niels Marquardt und einige Darsteller. Den Streifen zeigt die Schauburg am 3. März.

Zeitreise mit den Kieler "Störchen"

Das Filmfest endet am 3. März um 19.30 Uhr mit "Holstenherz" in der Schauburg. Der Fußball-Film erzählt die Geschichte der Kieler "Störche" inklusive der Supersaison 2017/2018 und einer Zeitreise fast 120 Jahre zurück in die Gründertage des Vereins. Große Teile stammen aus dem Privatarchiv des verstorbenen Holstein-Fans Fritz Hansen. Die Regisseure Johanna Jannsen und Jess Hansen kommen zur Vorführung.

Die beiden Kinos Schauburg und Kinocenter kooperieren seit Jahren. Das sei ungewöhnlich.

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