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Rendsburg Klimaschutz-Projekttag als Alternative
Lokales Rendsburg Klimaschutz-Projekttag als Alternative
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17:02 15.03.2019
Von Wolfgang Mahnkopf
"Der Lebensraum von Insekten wird immer mehr eingeschränkt. Wir bieten ihnen durch Insektenhotels Rückzugsmöglichkeiten", sagte Dennis Brandt von der AWR den Schülern der Klasse 6c. Quelle: Wolfgang Mahnkopf
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Rendsburg

 "Unser oberster Ziel ist es, den regionalen und persönlichen Aspekt, also was kann der Einzelne konkret und in seiner Umgebung tun, in den Vordergrund zu stellen", sagte Janet Tannen. Die Lehrerin für Biologie und Französisch gehört einem sechsköpfigen Team an, das den Projekttag unter dem Motto "Was kann ich für den Klimaschutz tun?" vorbereitet hat.

"Klimaschutz ist wichtig"

Der Projekttag als Alternative zum Streik, an dem Tausende in Schleswig-Holstein teilnahmen, sei aus einer spontanen Idee geboren. "Wir Lehrer haben festgestellt, dass sich die Schüler ernsthaft mit dem Klimaschutz befassen. Wir wollen als Schule signalisieren, dass uns das Thema wichtig ist und dass wir die Sorgen und Anliegen der Schüler ernst nehmen", begründete Janet Tannen das Angebot.

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"Handys länger nutzen"

Bewusster Umgang mit Rohstoffen: Beim Thema Konsum mit den Arbeitstiteln Smartphone, Kleidung und Fastfood erfuhren Schüler der Klasse 8c in Gruppenarbeit, aus welchen Bestandteilen sich ein Handy zusammensetzt: "Zur Hälfte aus Kunststoff, zu einem Viertel aus Keramik, Kupfer und Glas, der Rest ist Silber, Gold und Coltan."

Der 14-jährige Meriton Shala lernte: "Das seltene Mineral Coltan wird unter schwierigsten Arbeitsbedingungen in Afrika abgebaut." Seine Erkenntnis: "Wir sollten unsere Handys länger als bisher nutzen und sie zur Wertstoffverwertung geben."

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Reinhard Gusner 15.03.2019
Frank Scheer 15.03.2019
Frank Scheer 15.03.2019