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Rendsburg Schwebefähre kommt Mitte März runter
Lokales Rendsburg Schwebefähre kommt Mitte März runter
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16:09 07.03.2016
Von Hans-Jürgen Jensen
Noch ist die schwer beschädigte Schwebefähre am Südufer des Nord-Ostsee-Kanals aufgebockt. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Seit ihrer Kollision mit einem Frachter Anfang Januar liegt die Rendsburger Schwebefähre schwer beschädigt am Osterrönfelder Ufer des Nord-Ostsee-Kanals. Nachdem die Staatsanwaltschaft vor zweieinhalb Wochen die Beschlagnahme des Wracks aufgehoben hat, hat das WSA als Eigentümerin der Schwebefähre freie Hand und konnte jetzt den Auftrag zur Demontage der an der Eisenbahnhochbrücke hängenden Fähre erteilen.

Kräne sollen nun Mitte März die zwischen Anleger und Wasserkante aufgebockte Fähre anheben und auf einen Ponton setzen, sagte WSA-Sprecher Matthias Visser am Montag. Die Plattform solle zunächst auf Stelzen im Wasser stehen. Sobald die Fähre sicher auf dem Ponton liegt, würden die Stelzen eingezogen, und ein Schlepper werde die Plattform in den Bauhof auf der gegenüber liegenden Kanalseite bringen. Auf dem Bauhof sollen Spezialisten die Schäden begutachten.

Unterdessen hat das WSA den Plan für den Betrieb einer Ersatzfähre über den Kanal geändert. Sie soll einen anderen Kurs fahren. Womöglich schwimmt sie auch nicht im Dauerbetrieb sondern nur dann, wenn der Fahrstuhl im Fußgängertunnel ausfällt. „Wenn der Fahrstuhl nicht fährt, müssen wir eine Querung möglich machen“, sagte Visser, sonst „gibt es wirklich ein Problem“, beispielsweise für unsichere Radfahrer oder Menschen mit einer Gehbehinderung.

Die Ersatzfähre würde nach dem neuen Plan weiter westlich als ursprünglich angekündigt pendeln und damit näher am Fußgängertunnel als an der Schwebefähre. Ihr südlicher Anleger befände sich an der Westkante des Schwerlasthafens und nur rund 700 Meter beziehungsweise zwei bis drei Minuten mit dem Fahrrad von dem Eingang des Fußgängertunnels entfernt. In Rendsburg legte sie an der Einmündung der Wehraustraße in die Straße Am Kreishafen an. Das wären rund 250 Meter neben dem Fußgängertunnel. Eine zunächst näher an der Eisenbahnhochbrücke geplante Linie scheide aus, weil sie im gesperrten Sicherheitsbereich des Kreishafens ende, sagte Visser.

Auf diese Details habe sich eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Stadt Rendsburg, der Gemeinde Osterrönfeld, des Kreises Rendsburg-Eckernförde und des WSA verständigt. Die Behörde sucht ein Unternehmen, das die Fährlinie betreiben will. Nach wie vor möglich bleibe aber auch eine Buslinie.

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