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Rendsburg Schlechtes Jahr fürs Freibad
Lokales Rendsburg Schlechtes Jahr fürs Freibad
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09:21 18.09.2015
Zum Schluss war das Freibad noch einmal voll. Quelle: Sven Janssen
Rendsburg

Dass sich die teils erheblichen Preiserhöhungen im März auf die Besucherzahlen auswirken würden, sei klar gewesen, sagte Helge Spehr, Geschäftsführer der Stadtwerke. Er hatte im Frühjahr einen Rückgang von fünf bis sieben Prozent prognostiziert, aber durch die Preiserhöhungen Mehreinnahmen von 80000 Euro erwartet. Mit 48460 Gästen kamen in dieser Saison über zehn Prozent weniger Besucher. „Es gab zwar gute Wetterperioden, die reichten aber nicht aus, um an die Vorjahreszahlen heranzukommen“, so Spehr. In den Spitzen hätte man in diesem Sommer sogar die höchsten Tagesbesucherzahlen der letzten drei Jahre registriert.
Die Mehreinnahmen 2015 bezifferte er bei einem um elf Prozent gesteigerten Umsatz auf 30000 Euro. „Das reicht nicht aus, um das weiterhin hohe Defizit des Freibades auch nur ansatzweise zu decken.“ 2014 habe alleine das Freibad 670000 Euro Verlust eingebracht, für das gesamte Schwimmzentrum musste ein Minus von 2,15 Millionen Euro verbucht werden.
Den Weiterbetrieb des Freibades sieht Spehr nicht in Gefahr. „In der nächsten Saison werden wir wieder öffnen“, sagte er. Auch an der Preisschraube wolle man nicht drehen. Sonderaktionen als Besuchermagneten, wie Schwimmen im gefärbten Wasser, oder auch das Hundeschwimmen zum Saisonende, werde es weiter geben.
Für das Hallenbad, das eine komplett neue Lüftungsanlage bekommen hat, rechnet der Geschäftsführer mit der Einhaltung der Prognosen. Aufgrund der Investitionen dürfte das Defizit in diesem Jahr am Ende mit rund 2,3 Millionen Euro aber höher ausfallen als 2014.

Das hat es in der nunmehr 26-jährigen Geschichte der Kleiderkammer in Bordesholm noch nicht gegeben: Erstmals verfügte die Einrichtung der Diakonie Altholstein einen Annahmestopp für Textilspenden. Die Lager der Kleiderkammer im Huus an'n Markt quellen über mit Säcken voller gebrauchter Anziehsachen.

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