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Rendsburg Messe-Pokal für die Schülerfirma
Lokales Rendsburg Messe-Pokal für die Schülerfirma
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13:44 20.03.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Julia Knorr (links) und Alina Möller stempeln das Logo der Schülerfirma "Meehr" auf einen fertigen Brotbeutel aus Baumwolle mit einer Landkarte auf der Vorderseite. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

"Meehr" nennen die zwölf Schüler aus der zehnten Stufe des Helene-Lange-Gymnasiums die Firma, die sie im vergangenen Jahr gegründet haben. Ihnen geht des um den Schutz der Meere. Taschen aus Baumwolle und ausgedienten Fischernetzen verkaufen sie als Alternative zu Plastiktüten, deren Bestandteile am Ende in Meeren landen.

In Berlin nahmen die Rendsburger vor wenigen Tagen an einer internationalen Messe von Schülerfirmen teil. Russen waren dort, Franzosen, Serben. 65 Gruppen insgesamt. Und potenzielle Kunde, die sich für ihre Produkte interessierten. Ein Edeka-Manager etwa. Er könne sich vorstellen, 300 "Meehr"-Taschen zu kaufen.

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Daumen hoch oder runter?

Die Schüler waren platt. "Wir müssen mal schauen, ob wir das schaffen", sagt Kira Broll. Zusammen mit ihren Kollegen schneidert sie zurzeit im Untergeschoss der Hela neue Taschen. Geht der Daumen beim Gedanken an den Auftrag hoch oder runter? "Die Tendenz ist genau dazwischen."

Zur Messe nach Berlin sind sie gefahren, um zu schauen, was andere machen. "Das war eher so als Vorbereitung auf den Landeswettbewerb gedacht", sagt ihre Lehrerin Susanne Mikolajczyk, die zum dritten Mal eine Schülerfirma begleitet. "Wie sind Messestände aufgebaut?" Die Rendsburger beschränkten sich aufs Nötigste. Tablet, Laptop, Fischernetze, Beutel und Musikbox stopften sie in eine Tasche und breiteten das auf ihrem Stand aus. Die Konkurrenz kam etwa mit einem Kanu.

Pokal und Preisgeld

Susanne Mikolajczyk wurde ganz anders. Grundlos. Denn die Jury belohnte die Rendsburger mit dem vierten Platz, einem Pokal und 100 Euro Preisgeld. "Weniger ist mehr", lobten die Richter, sagt die Lehrerin. "Der Pokal war für uns ein wow-Effekt", meint der 16-jährige Marten Rohwer. Die Tasche aus Fischernetzen "begeisterte in Berlin am meisten", erinnert sich Michael Früchtenicht.

Mit ihrer Schülerfirma nehmen die Gymnasiasten an einem Programm des Instituts der deutschen Wirtschaft teil. Nächstes Ziel ist eine vordere Platzierung beim Landeswettbewerb Ende April, für den sie sich schon qualifiziert haben.

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"Meehr" haben die Schüler des Helene-Lange-Gymnasiums ihre Firma genannt.

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