Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Rendsburg Was Flüchtlinge als Mieter wissen müssen
Lokales Rendsburg Was Flüchtlinge als Mieter wissen müssen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:20 21.03.2017
Von Hans-Jürgen Jensen
Bilal Kaddour aus Syrien studiert die Informationen für den Mieterführerschein in seiner Heimatsprache. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Wasserschäden, Schimmel an Wänden, aufgequollenes Holzparkett, kaputte Waschmaschinen: Flüchtlinge richten Schäden in Wohnungen an, nur weil ihnen Kenntnisse fehlen. Einmal pro Woche müyse er tätig werden, meint Heiko Reinken, Leiter des Fachdienstes Flüchtlingshilfe und Integration im Rendsburger Rathaus. Dann sind Reparaturen in von der Stadt gemieteten Wohnungen fällig. 55 gibt es derzeit.

Aber die Flüchtlinge sollen auf eigenen Füßen stehen, selbst Wohnungen finden und mieten. Das wird für sie in Rendsburg zunehmend zur Hürde. Denn immer wieder haben sie  Probleme mit Hausordnungen, technischen Geräten oder Mülltrennung, weil sie es nicht verstehen.

Das habe sich unter Vermietern herumgesprochen. Deshalb sei "die Bereitschaft, Wohnungen direkt an die Zuwanderer zu vermieten, aktuell sehr gering", sagt Reinken. Da solle ein "Mieterführerschein für Flüchtlinge" helfen. Den gebe es nach Abschluss des Kurses. Ihn können die Flüchtlinge Vermietern vorlegen. Die Stadt hofft so, "etwaige Chancen auf Vertragsabschlüsse zu erhöhen".

Gute Nachrichten für die Liebhaber des Osterfeuers in Thienbüttel: In diesem Jahr wird das Feuer mit großer Party nach einem Jahr Pause wieder in dem Nortorfer Stadtteil brennen und Tausende Feierfreudige nach Nortorf locken.

Gunda Meyer 21.03.2017

Ein bisschen das Plattdeutsche in den Fokus rücken und ein bisschen Theater spielen: Aus dieser Idee entstanden vor 20 Jahren die Theoterlüüd vun Rodenbek. Eine Idee, die noch immer erfolgreich ist. Die Truppe kann nicht mal, wie viele andere, über Nachwuchsmangel klagen.

21.03.2017

Er ist witzig und gefühlvoll, definitiv eine Liebesgeschichte, und doch viel mehr. Es geht auch ums Alter, um unabgeschlossene Fragen im Leben, um den Mut zur Veränderung: Heyka Glißmann (46) aus Aukrug hat ihren zweiten Roman geschrieben. Am 1. April wird er vorgestellt.

Anja Rüstmann 20.03.2017