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Rendsburg 200 Gewerkschafter demonstrieren
Lokales Rendsburg 200 Gewerkschafter demonstrieren
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13:21 19.03.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Mit dem eintägigen Warnstreik will die Verdi Druck in den Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen machen. Die Dienstleistungsgewerkschaft wirft den Arbeitgebern eine Blockadehaltung vor.

"Endlich ein Angebot vorlegen"

Verdi-Sekretär Matthias Pietsch aus Schleswig: "Es geht darum, dass endlich mal ein Angebot vorgelegt wird." Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr an Gehalt. 

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Den Streikaufruf in Rendsburg hatte Verdi am Freitag veröffentlicht. Die Stadtverwaltung habe rechtzeitig reagiert, sagte Andrea Loose vom zuständigen Fachbereich im Rathaus.

Für 225 Kinder keine Alternative

Noch am Freitag hätten die Kitas am Butterberg und in Neuwerk Eltern informiert, dass dass die beiden Kitas dicht bleiben. Die Stadt habe für die 225 Kinder keine Alternativen bieten können.

Notbetreuung in Kita Mastbrook

Anders war es bei den Kitas in Mastbrook und im Stadtseegelände. Mastbrook sei zur Hälfte geschlossen, es habe eine Notbetreuung gegeben, erklärte Andrea Loose. Im Stadtseegelände habe es keine Einschränkungen gegeben.

Not-Winterdienst

Mit einem Notdienst in den frühen Morgenstunden reagierte der Winterdienst des Umwelt- und Technikhofs, erklärte sein Leiter Niels Faust. Bei einer Kontrollfahrt gegen 4 Uhr und später im Stadtpark haben zwei Mitarbeiter an vereisten Stellen gestreut, sagte er.

Keine Straßenreinigung

Straßenreinigung und Baumpflege seien danach ausgefallen. Etwa 20 Angestellte hätten gestreikt. Weder bei den Stadtwerken noch beim Abwasser-Betrieb habe der Streik zu Einschränkungen geführt, versicherte deren Leiter Helge Spehr.

Torsten Müller 19.03.2018
Hans-Jürgen Jensen 18.03.2018