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Rendsburg Mühe im Verborgenen?
Lokales Rendsburg Mühe im Verborgenen?
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17:49 21.08.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

In seiner Stabsstelle habe eine Beamtin diese Aufgabe. Deren Arbeit müsse „deutlich sichtbarer werden“, meint Michael Thomas Fröhlich, der Geschäftsführer des Unternehmensverbands. Der Kümmerer im Rathaus müsse Rendsburger Firmen beraten, die sich vergrößern wollen, und ansiedlungswilligen Firmen den Weg in die Gewerbegebiete der Stadt bahnen, sagt der Unternehmensverband.

"Noch nicht herumgesprochen"

Die Beamtin in seiner Stabsstelle ist die Kümmerin, erklärte Gilgenast am Dienstag. Herumgesprochen hat sich das offenbar noch nicht. „Wir würden uns freuen, die Beamtin einmal beim Unternehmensverband begrüßen zu können“, sagt dessen Geschäftsführer Fröhlich. Dass es die geforderte Stelle schon gibt, habe sich noch nicht „nachhaltig“ bei den Betrieben herumgesprochen.

"Stadt muss aktiver werden"

Rendsburg bleibe weit unter seinen Möglichkeiten. Der Geschäftsführer verwies auf große brach liegende Flächen im Gewerbegebiet an der Büsumer Straße im Norden. „Das ist eine exzellente Lage, die vermarktet werden muss. Die Stadt muss da aktiver werden.“

Gesprächsrunden und Besichtigungen

Die Beamtin aus seiner Stabsstelle nehme an regelmäßigen Gesprächsrunden mit Unternehmern teil, erklärte dagegen Gilgenast. Sie organisiere Betriebsbesichtigungen, begleite Vertreter ansiedlungswilliger Firmen „durchs Rathaus“ und knüpfe Konte. „Das wird auch wahrgenommen.“

"Lauter bekannt machen"

Womöglich aber nicht stark genug bei einheimischen Betrieben. Gilgenast: „Vielleicht müssen wir als Stadt aktiver werden und das Angebot lauter bekannt machen.“ Dazu hatte er am Dienstagnachmittag Gelegenheit – bei einem ohnehin geplanten Gespräch mit Vorstand und Beirat des Unternehmensverbands Mittelholstein.

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