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Rendsburg Ohne Vorwarnung in die Höhenkontrolle
Lokales Rendsburg Ohne Vorwarnung in die Höhenkontrolle
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15:08 02.12.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Die Höhenkontrolle soll Schäden im Rendsburger Kanaltunnel vermeiden. Die Warnanlagen vor der Höhenkonrtrolle sind abgeschaltet. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

So erklärt Jirka Menke, der Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA): Es lasse sich "kein signifikanter Zusammenhang belegen" zwischen Warnung und Höhenkontrolle. Trotz fehlender Belege sieht Landrat Rolf-Oliver Schwemer Erfolge.

"Höhenkontrolle am Kanaltunnel seltener ausgelöst"

Schwemer: "Persönlich bin ich überzeugt davon, dass die Vorhöhenkontrolle dazu beigetragen hat, die Anzahl der Auslösungen der richtigen Höhenkontrolle und die damit verbundenen Tunnelsperrungen zu reduzieren." So hätten nur zwei Fahrzeuge trotz Warnung die Blockade ausgelöst.

Helfen Abstellflächen vor dem Kanaltunnel?

Nach wie vor sind ständige Warnanlagen im Gespräch. Wegen der hohen Kosten müsse es gute Argumente geben, meint der Landrat: "Da der Kreis die dauerhafte Installation gegenüber der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung per Verwaltungsakt anordnen müsste, reicht als Begründung meine bloße persönliche Einschätzung nicht aus. Vielmehr bedarf es einer Begründung, die notfalls einer rechtlichen Überprüfung standhält."

Bis Ende Januar 2020 werde seine Verkehrsaufsicht den Versuch auswerten und Vorschläge für einen besseren Verkehrsfluss vorlegen, kündigt Schwemer an. Eine Möglichkeit wäre der Bau separater Abstellflächen für zu große Lkw.

Zwei Warnung vor der Höhenkontrolle

Das WSA ließ die beiden Warnanlagen Ende November 2018 an den Bundesstraßen 202 und 77 südlich des Kanals installieren. Sie sollten die Höhe der Lkw messen.  Die Stellen waren so gewählt, dass Fahrer von zu großen Lkw  noch rechtzeitig vor dem Kanaltunnel abbiegen und auf die Rader Hochbrücke ausweichen konnten. Das sollte Staus vor der Tunnelbaustelle vermeiden. Lückenlos war das Warnsystem aber nicht. An mehreren südlichen Zufahrten standen keine Anlagen.

Landrat fordert die Warnung vor der Höhenkontrolle

Das WSA reagierte auf massiven Druck von Schwemer, den häufige Staus nach Auslösung der Höhenkontrolle auf die Zinne gebracht hatten. Der Landrat ließ die Warnanlagen durch seine Verkehrsbehörde anordnen. Die Bundesbehörde zahlte die Kosten von rund 250.000 Euro.

Gab es weniger Staus vor dem Tunnel? Die Statistik des WSA gibt keine eindeutige Antwort. So sperrte die Höhenkontrolle südlich des Nord-Ostsee-Kanals den Tunnel an der Bundesstraße 77 bis Ende November 46 Mal, einmal weniger als im gesamten Vorjahr An der B 202 sanken die Zahlen dagegen auf weniger als die Hälfte.

Mehr als vier Meter hohe Fahrzeuge dürfen nicht durch den Tunnel

Für Fahrzeuge von mehr als vier Metern ist die Fahrt durch den Tunnel verboten. Es gibt aber eine Toleranz von 20 Zentimetern, bevor die Höhenkontrolle auslöst.

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