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Rendsburg Warnung vor Höhenkontrolle kommt
Lokales Rendsburg Warnung vor Höhenkontrolle kommt
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12:28 23.05.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Höhenkontrolle am Rendsburger Kanaltunnel. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Die elektronische Höhenkontrolle gibt es seit Herbst 2016 im Rendsburger Kanaltunnel. Sie gilt derzeit für die sanierte Oströhre. Nur sie ist zurzeit befahrbar. Die Kontrolle schlägt bei 4,20 Metern an und stoppt Lkw, die höher sind. Sie können dann nicht mehr noch vor dem Tunnel abbiegen.

Staus sind die Folge

Der Verkehr an den entsprechenden Zufahrten kommt dann zum Stillstand, bis die Polizei den Lkw entweder zur Seite gewunken hat oder der Fahrer seinen Laster hydraulisch absenkt. Staus sind die Folge.

Im Durchschnitt ist nach Angaben des Kreises Rendsburg-Eckernförde eine Tunnelzufahrt 20 bis 30 Minuten gesperrt, wenn die Kontrolle ausgelöst hat.

Warnung an südlichen Zubringern

Die elektronische Vorwarnung soll zunächst versuchsweise nur an den beiden südlichen Zubringern der Bundesstraßen 202 und 77 angebracht werden, kündigten Vertreter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) und des Kreises Rendsburg-Eckernförde am Mittwoch an.

"Wir betreten damit im Norden Neuland", sagte Landrat Rolf-Oliver Schwemer, der die Vorwarnung massiv gefordert hatte. "Wir wollen das Auftreten von Staus verringern", sei das Ziel. "Die Region ist genug gebeutelt."

31 Sperrungen bis Pfingsten

An den beiden Zufahrten löste die Höhenkontrolle in diesem Jahr bis Pfingsten nach einer Statistik des WSA 31 Mal aus. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres sperrte sie 71 Mal den Verkehr.

Sanierung bis Februar 2020

Die Großsanierung des Rendsburger Kanaltunnels hat im Sommer 2011 begonnen. Seit Sommer 2012 ist bis auf eine kurze Unterbrechung nur eine der beiden Röhren befahrbar. Ursprünglich sollten die Arbeiten Ende 2013 abgeschlossen sein. Jetzt nennt die Kanalverwaltung Februar 2020 als Fertigstellungstermin.

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