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13:41 24.04.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Ein leer stehendes Eckhaus an der Schleifmühlen-/Nienstadtstraße verfällt langsam. Quelle: Wolfgang Mahnkopf
Rendsburg

"Was kann man denn machen, um das Sanierungsgebiet anzuschieben?", fragte am Dienstagabend in der Sitzung des Rendsburger Bauausschusses Alexandra Dahmen, Diplom-Geografin in Diensten der BIG Städtebau, des Sanierungsträgers.

50 marode Häuser

"Ohne Gebäudesanierung wird die Altstadtsanierung nicht erfolgreich sein", meinte sie. Tatsächlich stehen Wohngebäude leer und  verfallen sind teilweise reif für den Abbruch. Auf einer fünf Jahre alten Karte sind 50 Gebäude vermerkt, die schon damals dringend saniert werden mussten.

"Besitzer wohnen in Amsterdam"

Eigentümer haben bisher keine Anträge auf Zuschüsse aus Städtebauförderungsmitteln beantragt. Viele kennen womöglich ihre Häuser gar nicht, vermutete der CDU-Politiker Axel Bornhöft im Bauausschuss. Jedes dritte leerstehende Gebäude gehört einem Eigentümer in Amsterdam, berichtete Bürgermeister Pierre Gilgenast.

Seit fünf Jahren Sanierungsgebiet

Dass eine Auftaktveranstaltung fünf Jahre nach Festschreibung der südlichen Altstadt als Sanierungsgebiet nach realer Satire klingt, ist auch dem Bauausschussvorsitzenden Gunnar Knabe (CDU) klar und ein bisschen unangenehm obendrein.

Gordischer Knoten

Deswegen würde er lieber von einer Veranstaltung zur Durchschlagung des Gordischen Knotens reden. Der Knoten wäre in dem Fall die fehlende Bereitschaft von Immobilieneigentümern, Zuschüsse für die Instandsetzung ihrer Häuser zu beantragen.

Eine Auftaktveranstaltung auf dem Altstädter Markt soll es nun richten. Informationstafeln würden dort aufgestellt mit Plänen, Bildern von Gebäuden, Straßen und Plätzen, dokumentierten Missständen und Angaben über Fördermöglichkeiten. Es ginge um Radwege, Fußwege, Digitalisierung der Innenstadt und Straßenlampen.

"Hoffentlich beteiligt sich die Bürgerschaft"

So stellt Alexandra Dahmen das Konzept der Veranstaltung im Bauausschuss vor. "Auf alle Fälle" solle diese noch vor den Sommerferien stattfinden, sagte sie dieser Zeitung. Der SSW-Politiker Andreas Vollstedt sagte: "Ich kann nur hoffen, dass sich die Bürgerschaft an der Veranstaltung engagiert beteiligt." Er versprach: "Es gibt Ideen."

Über ihre Vorstellungen sprachen Politiker in dieser Zeitung vor wenigen Tagen.

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