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Rendsburg Robin Wood klettert gegen Atomkraft
Lokales Rendsburg Robin Wood klettert gegen Atomkraft
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00:17 15.04.2013
Von Malte Kühl
Aktivistin Elisa Rehse von der Umweltschutzorganisation Robin Wood brachte am Schiffbrückenplatz Transparente für den Atomausstieg an. Quelle: Malte Kühl
Rendsburg

Zum Jahrestag am 21. April will ein Bündnis am AKW Brokdorf für die Schließung des letzten aktiven Schleswig-Holsteiner Atommeilers demonstrieren. „Wir möchten die Atomproblematik ins Bewusstsein der Menschen rufen“, sagte Umweltschützer Thorge Ott, „viele Menschen denken, dass der Atomausstieg schon passiert ist.“ Aber das sei nicht so, Brokdorf solle noch bis 2022 laufen, und da der Ausstieg auch nicht im Grundgesetz verankert sei, könne eine neue Regierung die Laufzeiten auch wieder verlängern.

Mit Transparenten und Flyern versuchten die sieben Umweltschützer Passanten für ihre Sache zu überzeugen. „Wir bekommen ganz unterschiedliche Reaktionen. Einige sagen, dass Deutschland schon ausgestiegen wäre, andere versuchen mit Aussagen wie ich bin für Atomenergie zu provozieren“, sagte Julian Merkel von Robin Wood.

Atomausstieg heiße für die Umweltschützer auch, dass die Urananreicherungsanlage im nordrhein-westfälischen Gronau, sowie die Produktionsanlage für Brennstoffstäbe im niedersächsischen Lingen, für die die Abschaltung 2022 nicht gelte, miteinbezogen werden, so Thorge Ott.

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