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Rendsburg Drei Millionen Euro auf der Kippe
Lokales Rendsburg Drei Millionen Euro auf der Kippe
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06:00 30.03.2019
Von Sven Tietgen
Zentrales Problem der Schule am Eiderwald sind zu kleine Klassenräume sowie fehlende Fach- und Differenzierungsräume. Quelle: Sven Tietgen
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Flintbek

Zwei Lager stehen sich im Ortsparlament mit 19 Gemeindevertretern gegenüber. Die fünf SPD-Vertreter und die dreiköpfige Grünenfraktion plädieren für einen Neubau der Schule am Eiderwald.

Der aktuelle Standort der Grund- und Gemeinschaftsschule genüge vor allem aus Platz- und Raumgründen nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Unterricht. Vor allem die vielfach aus den 1950er-Jahren stammenden Klassenräume sind zu klein, zudem fehlen zahlreiche Fach- und Differenzierungsräume.

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Auch Schüler fordern einen Neubau

Auch die Schule mit Schulleiter Lutz Friemann sowie die Schülervertretung fordern einen Neubau. Eine Sanierung bei laufendem Unterrichtsbetrieb würde einen erfolgreichen Unterricht unmöglich machen.

Die UWF (drei Sitze) wehrt sich dagegen vehement gegen einen Neubau. Vor allem die geschätzten Kosten von 30 Millionen Euro seien nicht zu schultern, auf der Gemeinde Flintbek lasten bereits 14 Millionen Euro Schulden. Auch die sechsköpfige CDU-Fraktion sieht einem Neubau angesichts der Kosten skeptisch gegenüber.

Millionen bereits investiert

Zudem wurden in den vergangenen 20 Jahren Millionen Euro in den Erhalt und den Ausbau der Schule mit derzeit 685 Schülern investiert. Noch nicht festgelegt haben sich die beiden FDP-Vertreter. Als mögliche Standorte für einen Schulneubau ist das Aldi-Gelände An der Bahn sowie die Koppel an der Dorfstraße gegenüber von Feuerwehr und Kita Storchennest im Gespräch.

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