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Rendsburg Poker um neue Rader Hochbrücke
Lokales Rendsburg Poker um neue Rader Hochbrücke
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18:00 13.06.2016
Von Hans-Jürgen Jensen
Für den Neubau der Rader Hochbrücke braucht das Land voraussichtlich Flächen auf der Rader Insel. Quelle: Jörg Wohlfromm
Rendsburg

Es gebe eine gerichtliche Abrissverfügung für das Haus, sagte Schwemer am Montag in seinem Verwaltungsbericht vor dem Kreistag von Rendsburg-Eckernförde. Trotzdem habe der Kreis aus Kulanz einen Duldungsvertrag angeboten. Das habe der Eigentümer nicht angenommen, stattdessen bestehe er auf einer nachträglichen Baugenehmigung. 

Dies sei aber rechtlich nicht möglich, sagte Schwemer. Als Faustpfand habe der Mann weitere Flächen auf der Rader Insel, die möglicherweise für den Neubau der Rader Hochbrücke benötigt würden. Die Ehefrau habe wiederholt angekündigt, solange der Kreis das Wochenendhaus nicht genehmigt, wehre sie sich mit allen Mitteln gegen eine Nutzung ihres Landes beim Bau der Rader Hochbrücke

Er habe Kontakt zum Land aufgenommen, um das weitere Vorgehen abzustimmen, sagte Schwemer. Wenn es noch einen rechtlich zulässigen Weg zu einer Einigung gebe, werde er das mittragen, versicherte er. Er erwarte Hinweise vom Innenministerium. Ansonsten lasse der Kreis das Gebäude abreißen. Dann müsse das Verkehrsministerium klären, wie die Rader Hochbrücke auch notfalls gegen den Willen des Ehepaars neu gebaut werden kann.

Streit um Wochenendhäuser auf der Rader Insel gibt es nach Angaben des Kreises seit über 50 Jahren. Anfangs habe er sich um 68 Schuppen, Hütten und Gebäude gedreht, für die es keine Baugenehmigungen gebe. Die Schwarzbauten könnten nicht nachträglich legalisiert werden. Pächter hatten sich auch an den Petitionsausschuss des Landtags gewandt und vor acht Jahren einen Kompromiss erreicht. 

Danach sollten grundsätzlich alle Schwarzbauten abgerissen werden. Nur die Pächter, die damals 60 Jahre und älter waren sollten bis an ihr Lebensende bleiben dürfen. Danach sollten die Häuser abgerissen werden. Anders als bei einer nachträglich erteilten Baugenehmigung könnten Erben diese Gebäude nicht übernehmen. Diese Regelung galt nur für Pächter. Im Fall des widerspenstigen Mannes wollte der Kreis sie für ihn als Eigentümer öffnen.

Derzeit müssen nach Angaben des Kreises 26 Gebäude abgerissen werden. Das wolle der Kreis jetzt kurzfristig durchsetzen.

Die Stadt Rendsburg wirbt ab sofort mit neuen Plakaten für die Europäischen Jugendspiele, die Ende Juli beginnen. Aus sieben Partnerstädten sollen 465 Gäste kommen. Allerdings ist Lancaster nicht dabei. Möglicherweise steigen die Engländer ganz aus. Nächstes Jahr wären sie Ausrichter der Spiele.

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