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Rendsburg Bamf-Standort Rendsburg unter Verdacht
Lokales Rendsburg Bamf-Standort Rendsburg unter Verdacht
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16:13 23.05.2018
Die Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Rendsburg steht unter Verdacht, in den Skandal um manipulierte Asylbescheide verwickelt zu sein. Quelle: Bernd von Jutrczenka
Rendsburg

Anlass für die Überprüfung sind Asyl-Genehmigungszahlen, die signifikant vom Durchschnitt abweichen. In zehn von seinen rund 50 Außenstandorten lässt das Bundesamt Asylbescheide überprüfen.

Betroffen sind Außenstellen, deren Asyl-Genehmigungszahlen um mehr als zehn Prozent vom Durchschnitt abweichen. Wie der "Nordkurier" berichtet, handelt es neben Rendsburg um die Bamf-Filialen in Diez, Bonn, Bingen, DortmundEisenhüttenstadt, Schweinfurt, Zirndorf, Neustadt (Hessen) und Bad Berleburg. Letztere sei inzwischen aufgelöst worden.

In der Bamf-Außenstelle Bremen sollen zwischen 2013 und 2016 Mitarbeiter mindestens 1200 Menschen ohne ausreichende rechtliche Grundlage Asyl gewährt haben. Gegen die damalige Bremer Bamf-Chefin und weitere Verdächtige laufen Ermittlungen wegen Bestechlichkeit und bandenmäßiger Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragstellung. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth geht einer Strafanzeige gegen Bamf-Chefin Jutta Cordt und weitere Mitarbeiter nach.

Von kn online

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung will im Dezember eine elektronische Vorwarnung vor der Höhenkontrolle im Rendsburger Kanaltunnel installieren. Sie soll Fahrer von zu hohen Lkw dazu bringen, noch vor dem Tunnel abzubiegen. Die Hoffnung: weniger Staus.

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Hans-Jürgen Jensen 23.05.2018

Riesenjubel brandete bei der Nortorfer Vogelgilde von 1612 auf, als Dienstagnachmittag der neue König ausgerufen wurde. Ausgerechnet auf Hubertus Wollny, Ältermann der Gilde, fiel der Königsschuss mit der 427. Kugel, die um 15.42 Uhr von Schütze Daniel Hein auf den Vogel abgefeuert worden war.

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