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Rendsburg Sondersitzung wegen des Bürgerentscheids
Lokales Rendsburg Sondersitzung wegen des Bürgerentscheids
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18:50 12.07.2017
Von Frank Scheer
Die Gemeindevertretung in Bordesholm wird in einer Sondersitzung am 20. Juli entscheiden, ob die Bürger parallel zur Bundestagswahl am 24. September über die Bebauung des Veranstaltungsplatzes an der Landesstraße 318 entscheiden.  Quelle: Sven Janssen
Bordesholm

Ob es tatsächlich zum Bürgerentscheid kommen wird, ist derzeit aber noch völlig offen. Der Initiative zum Erhalt des Festplatzes an der Landesstraße 318 fehlen noch Unterschriften. Gabriele Steffen, Vertretungsberechtigte der Initiative und Gemeindevertreterin von Bündnis 90/Die Grünen, überreichte Amtsdirektor Heinrich Lembrecht am Dienstagabend in der Sitzung der regulären Gemeindevertretung ein Paket mit insgesamt 304 neuen Signaturen. 210 waren bereits Ende Juni zur Prüfung eingereicht worden, von denen zwei als ungültig gewertet wurden, so Lembrecht. Zusammen mit den neuen ungeprüften Unterschriften kommt die Initiative derzeit auf 512. Notwendig sind 630, zehn Prozent der Wahlberechtigten bei der Kommunalwahl 2013.

Terminfestlegung "unter Vorbehalt"

In der Gemeindevertretersitzung am 20. Juli wird die Entscheidung und die Terminfestlegung "unter Vorbehalt" beschlossen. Dieses Verfahren hat die Amtsverwaltung mit der Kommunalaufsicht des Kreises Rendsburg- Eckernförde abgestimmt und kommt damit den Initiatoren des Bürgerbegehrens weit entgegen. Für die Unterschriftensammler wird nun die Zeit knapp. Bis spätestens 1. August müssen sie die noch fehlenden 118 Unterschriften einreichen.

SPD, CDU, FDP und UWB wollen Bebauung

Die Gemeindevertretung hatte im Dezember den Aufstellungsbeschluss für die Überplanung des sechs Hektar großen Areals mit Stimmen der SPD, CDU, FDP und UWB gefasst. Das Gelände, das überwiegend auch der Kommune gehört, würde sich hervorragend für die weitere Siedlungsentwicklung anbieten. Die Grünen, die gegen dieseBebauung sind, kündigten in dieser Sitzung das Bürgerbegehren an. Aus ihrer Sicht wird durch das Baugebiet ein „ökologisch wertvolles Areal zerstört“. Daraus hat sich die Initiative zum Erhalt des Festplatzes gebildet.

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