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Rendsburg Gero Janovskys neuer Bauernschwank
Lokales Rendsburg Gero Janovskys neuer Bauernschwank
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12:55 09.01.2020
Von Beate König
Kris Storm und Janina Ehlbeck bringen im neuesten Stück der Speel-Lüüd ut Deuten zwei fast echte Raubkatzen auf die Bühne. Quelle: Beate König
Dätgen

Zickenkrieg und Liebe, exotische Tigernummer und handfester Stallalltag mischen sich aufs Vergnüglichste in der neuen Plattdeutsch-Komödie des Dätgener Multitalents Gero Janovsky. Seit 1999 führen die „Speel-Lüüd ut Deuten“ jedes Jahr unter Leitung des Autors, Musikers und Sammlers Janovsky ein von ihm selbst geschriebenes Stück auf. Sein Markenzeichen ist stets die hohe Pointendichte. Und: „Es kommt immer ein Bauernhof vor“, betont der Autor. Jedes Jahr ersinnt er neue Konstellationen, um die Leute vom Land mit ungewöhnlichen Bauernhofbesuchern kontrastreich in Szene zu setzen. „Langsam gehen mir die Ideen aus“, bekennt der 70-Jährige. Bisher schaffte er es allerdings dann doch jedes Jahr, eine neue Komödie zu schreiben, in der die Zuschauer in Sprachwitz und skurriler Handlung schwelgen können.

Die Bauerntochter träumt von einer Manegenkarriere

Noch proben die acht Darsteller der spielfreudigen Truppe in Gero Janovskys zur Bühne umfunktioniertem Gartenhäuschen die Dialoge der Handlung, in der die Stars der Manege beim Landvolk große Wünsche wecken: Angesichts der im Winterlager unter der Zeltkuppel trainierenden Artisten träumt etwa Bauerntochter Steffi Ewers (Johanna Tretow) von einer Karriere in der Manege, ihre Mutter Gertrud Ewers (Maike Heinicke) dagegen vom Leben mit dem schmucken Zirkuschef Alfredo Spinelli (Roland Heinicke).

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Signorina Carlotta trainiert mit zwei fast waschechten Tigern

Kostüme und Requisiten sind schon bühnenreif: Leuchtend rosa-blaue Ringelstrümpfe und Tutu schmücken die Trapezkünstlerin, am Muskelmann Herkules sitzt der figurbetonte Sportdress in rot-weiß wie angegossen, der Zirkusdirektor tritt stilsicher im Frack mit roten Schößen auf. Dompteuse Signorina Carlotta trainiert mit zwei fast waschechten Tigern.

Zwei Shows sind schon ausverkauft

Zehn Mal soll die rund 105 Minuten lange Komödie in drei Gaststätten über die Bühne gehen, zwei Shows sind bereits ausverkauft. Noch wird am Spielschwung in den teils hitzigen Dialogen gefeilt. „75 Prozent Text“, stellte Theaterchef Gero Janovsky bei der Durchlaufprobe Anfang Januar fest, würden schon sitzen. „Das ist noch ausbaufähig.“

„Zirkus op unsen Buurnhoff“, Premiere: Freitag, 31. Januar, 19.30 Uhr, Zum Assmus (Tel. 04329/271), Warder. Karten für acht Euro pro Stück im Vorverkauf im jeweiligen Restaurant, unter Tel. 04329/303 oder unter der E-Mail: gero.j@online.de.
Weitere Vorstellungen: Freitag, 7. und 14. Februar, Sonnabend, 8.,15. und 22. Februar, jeweils 19.30 Uhr, Gnutzer Mühle (Tel. 04392/1759), Gnutz.
Freitag, 28. Februar, 20 Uhr, Sonntag, 1. März, 12.30 Uhr, Asper Krug, Timmaspe (Tel. 04392/1436). Alle Restaurants bieten bei Vorbestellung Essen zum Theater an.

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