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Rendsburg E-Ladesäulen für Molfsee sind in Planung
Lokales Rendsburg E-Ladesäulen für Molfsee sind in Planung
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12:31 15.11.2019
Von Sorka Eixmann
In Molfsee installieren die Stadtwerke Kiel zwei E-Ladesäulen. Quelle: Anja Rüstmann
Molfsee

Bereits vor längerer Zeit hatten die Grünen angeregt, E-Ladesäulen in der Gemeinde Molfsee einzurichten. Die Gemeinde hatte auf Nachfrage der Stadtwerke unterschiedliche Standorte vorgeschlagen, die Entscheidung der Stadtwerke fiel auf den Parkplatz an der Sporthalle Bärenkrug und auf den Parkplatz am Freilichtmuseum.

E-Ladesäulen sind kostenneutral für Molfsee

"Es sollten Plätze sein, an denen die Nutzer längere Zeit verweilen, damit sich das Laden der Fahrzeuge rentiert", erklärte Hauschild. Für die Gemeinde Molfsee sei das Projekt kostenneutral. "Wir müssen nur drei Parkplätze stellen", so die Verwaltungschefin.

Davon waren alle in den Fraktionen begeistert. "Die UWM findet das fantastisch. Wenn es dann auch noch kostenneutral ist, sollten wir die Gelegenheit am Schopfe packen", fasste Hauke Timm zusammen. Die geschätzten Kosten liegen bei 8000 bis 10.000 Euro, aber "ob Wartung oder Installation, alles wird durch die Stadtwerke getragen", betonte Hauschild.

Es fällt lediglich ein branchenüblicher Arbeitspreis von 39 Cent an

Nicht ganz kostenlos wird das Nutzen der Säulen sein. „Im Rahmen der sogenannten 'FairUse'-Gebühr stehen Stromfahrer an unseren Säulen kostenlos für drei Stunden. In jedem Fall zahlen die Stromfahrer allerdings einen Arbeitspreis von 39 ct/kWh. Nach 3 Stunden kommt die „FairUse“-Gebühr" von 5 ct/Min. dazu. Erst ab der vierten Stunde erheben wir die Stand-Komponente in Höhe von fünf Cent pro Minute. Diese rechnen wir dann minutenscharf ab", erklärte Stadtwerke-Pressesprecher Sönke Schuster.

Ziel dieser Standgebühr sei es, das Laden für alle E-Mobilisten möglichst fair zu gestalten. Der Grund: Die Ladesäulen der Stadtwerke Kiel dienen primär dem Zwischenladen. "Das bedeutet eine generell kürzere Verweildauer auf den Parkplätzen, um vielen Stromfahrern die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen", führte Schuster weiter aus.

Ladesäulen sollen spätestens im Frühjahr stehen

Die „FairUse“-Gebühr gilt an Werktagen zwischen 8 und 20 Uhr. Zwischen 20 und 8 Uhr bleibt das Verweilen an der Ladesäule auch nach drei Stunden kostenfrei. "So muss niemand in den späten Abend- oder frühen Morgenstunden das E-Auto umstellen", erklärte Schuster. Wenn das Wetter mitspielt, sollen spätestens im Frühjahr die Ladesäulen errichtet sein.

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