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15:47 11.08.2019
Von Susanne Wittorf
Glück und Geschicklichkeit waren beim Menschenkicker gefragt. Quelle: Susanne Wittorf
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Langwedel

 „Und wir wollen mindestens den ersten Platz belegen“, stellte Nicole Berg vom Team „Rasensprenger“ grinsend klar. „13 Teams mit jeweils fünf Leuten nehmen in diesem Jahr teil“, freute sich Holger Spießhoefer. Langwedels Ehrenbürgermeister gehört zu den Gründungsvätern der Storchenolympiade, die vor mehr als 15 Jahren als Dorffest am Denkmal der Gemeinde startete und seit zwei Jahren auf dem Sportplatz stattfindet.

„Hier haben wir ausreichend Platz, um vielfältige Spiele aufzubauen, an denen Alt und Jung ihre Freude haben“, erklärte er den Umzug. 13 Stationen, an denen Geschicklichkeit und Glück ebenso gefragt waren, wie Schnelligkeit und Wissen, hatte das 15-köpfige Organisationsteam rund um Regina Moritz am Sonnabendnachmittag vorbereitet.

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„Oma, Oma, Opa“

Treffsicherheit war beim Wikingerschach und beim Menschenkicker gefragt. An der Station „Nix für Flaschen“ galt es die gefüllte Wasserflasche des Gegners möglichst schnell mit einem Tennisball zu Fall zu bringen. „Oma, Oma, Opa“, spornten sich die Teilnehmer des Teams „Großeltern“ sehr zu Freude der umstehenden Zuschauer an. Das Team der Jugendfeuerwehr zeigte sich hochkonzentriert beim Bugsieren eines kleinen ferngesteuerten Traktors auf einem vorbereiteten Parcours. „Die Teilnahme an der Storchenolympiade stand auf dem Dienstplan. Ich mag alles, was mit der Feuerwehr zu tun hat. Und das hier macht viel Spaß“, sagte Jonas Ingwersen.

Ein Rasensprenger als Talismann

An der Station, die Holger Spießhoefer beaufsichtigte, rauchten die Köpfe. „Da fährt man jeden Tag am Denkmal vorbei, und jetzt soll man aufschreiben, wie viele Bäume da stehen? Ich habe keine Ahnung“, gab Thomas Bahlert vom Team „la Boule“ unumwunden zu. „Das Quiz ist echt schwer“, meinte er und hoffte, seine Wissenslücken beim Würfeln wettzumachen. Die „Rasensprenger“ hatten sich vorgenommen ihren zweiten Platz vom letzten Jahr auf jeden Fall zu verteidigen. „Wie unser Name schon sagt, sind wir hochexplosiv“, verriet Ute Francke-Schwartz mit einem Lachen. Als Talisman hatte das Team einen Rasensprenger dabei.

Süßes als Startgeld

Bei der Langwedeler Storchenolympiade zahlt jede Mannschaft traditionell einen Kuchen als Startgeld. Die Erlöse aus dem Kuchenverkauf und der großen Tombola fließen in die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde.

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