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Lokales Rendsburg Mehr Licht für weitere Sportangebote
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06:00 08.01.2019
Von Florian Sötje
Peter Rinio, Vorsitzender des TSV Kronshagen, zeigt auf die aktuell noch provisorische Lichtanlage auf dem Sportplatz 3. Quelle: Florian Sötje
Kronshagen

Mit 3500 Mitgliedern und mehr als 50 Sportarten im Angebot steht der TSV Kronshagen sehr gut dar. Doch eine Weiterentwicklung ist aktuell nicht möglich. „Die erfreuliche Entwicklung zeigt uns, wo die Grenzen sind“, sagt TSVK-Vorsitzender Peter Rinio. Man wolle sich noch weiter ausbreiten. „Im Moment ist aber Schluss, wir müssen einen Stopp machen." Es mangelt an Trainingsmöglichkeiten. Einen Teil des Problems soll eine Flutlichtanlage auf dem Sportplatz 3 lösen.

Politik hat für das Flutlicht grünes Licht gegeben

Aktuell ist der Platz von provisorischen Lichtmasten umgeben. Ihre Strahler erfassen die Tartanbahn, in der Mitte des Fußballfeldes nimmt die Helligkeit merklich ab. Für die Installation der Flutlichtanlage hat die Kronshagener Politik bereits grünes Licht gegeben. Die Kosten für sechs Masten mit LED-Leuchten werden auf etwa 160.000 Euro geschätzt. Rinios Idee hinter der Reaktivierung des Sportplatzes 3: die Entzerrung der anderen Sportstätten. Man habe dann wieder eine weitere Trainingsmöglichkeit. Dabei denkt Rinio nicht nur an die Fußballer. „Auch Aufwärmeinheiten von anderen Sportarten, die sonst in der Halle stattfinden würden, könnte man dann zum Beispiel hier machen“, sagt er.

Schwierige Suche nach neuen ehrenamtlichen Kräften

Doch zur Weiterentwicklung des sportlichen Angebots braucht man auch Übungsleiter – meist auf ehrenamtlicher Basis. Die sind heutzutage nicht einfach zu finden. „Es hat uns zuletzt erhebliche Anstrengungen gekostet, Übungsleiter fürs Schwimmen, Hip-Hop oder das Vater-Kind-Turnen zu finden“, sagt Rinio. Etwa 160 Ehrenamtler sind im TSVK aktiv. „Weitere zu finden, ist aber schwierig“, sagt Rinio. „Wir stehen bei der Suche natürlich immer in Konkurrenz zu den Kieler Vereinen“, erklärt Jörg Schacht, Leiter der TSVK-Geschäftsstelle.

Anspruch der Mitglieder und Verwaltungsaufwand sind gestiegen

Eine weitere Herausforderung: Wünsche der Mitglieder und der Verwaltungsaufwand. „Die Mitglieder fragen viel mehr nach als früher, kommen vorbei und wünschen sich eine individuelle Beratung“, sagt Schacht. Hinzu komme der gesteigerte Verwaltungsaufwand mit umfangreicheren Anträgen oder zuletzt der Datenschutzgrundverordnung. Um diese Anforderungen struktureller angehen zu können, überlege man, das Sportheim umzubauen, sagt Rinio.

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