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12:30 11.05.2017
Von Hans-Jürgen Jensen
Philipp Hörmann (von links), Lennart Gritto und Hendrik Dittmer bauen einen Flutlichtmast auf. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Zwischen Einsatzboot, Kleinbus, Hängern und Lkw mit kompletter Ausrüstung steht in der THW-Fahrzeughalle an der Graf-von-Stauffenberg-Straße in Rendsburg "Katschi". So nennen sie den Jugendbetreuer Heinz-Peter Kakarot. Konzentriert fixiert dieser eine sechsköpfige Gruppe beim Stapeln von Sandsäcken. Eigentlich sollten sie eine Kette bilden. Aber erstmal holt sich jeder einen Sandsack, schleppt und legt ihn im Ziel ab. "Die Kette steckt nicht drin", sagt Kakarot.

Kette für die Sandsäcke

Also müssen die Kinder und Teenager es lernen. Und zwar nicht in einer Reihe. Sondern in deren zwei, sich gegenüberstehend. Die Sandsäcke wandern so im Zick-Zack durch die Halle. Kakarot bringt der Gruppe Rhythmus bei: „Ihr müsst den Schwung mit ausnutzen. Was meint ihr, wie das sonst ins Kreuz geht.“ Am Anfang der Kette steht Marcel Schnepel, ein Jugendgruppenleiter. Von ihm hören die jungen Helfer, dass sie die Säcke oben umschlagen müssen. Sonst rieselt der Sand raus.

Deichverteidigung als Kernaufgabe

Die Übung ist nahe an der Praxis. „Wir sind im Hochwassereinsatz, Deichverteidigung ist unsere Kernaufgabe“, erklärt der Ausbildungsbeauftragte Joachim Brandt. Bei der Oderflut oder beim Elbehochwasser beispielsweise.

Mit sechs Jahren zum THW

Auch das THW hat ein Nachwuchsproblem, erklärt Brandt. Deshalb haben sie in Rendsburg vor wenigen Jahren zusätzlich zur Gruppe der zehn- bis 18-Jährigen noch die Abteilung der "Minis" gegründet, für die Sechs- bis Zehnjährigen. Das Konzept scheint aufzugehen.

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