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Rendsburg Probleme mit dem Datingportal
Lokales Rendsburg Probleme mit dem Datingportal
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18:07 05.02.2019
Henri Butenschön (links, Jens Engel) und Menno Ricker (Dirk Lambach) denken darüber nach, wie sie ihrem Freund zu einer Frau verhelfen. Quelle: Sorka Eixmann
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Rodenbek

 Die Mitglieder der Theoterlüüd vun Rodenbek treffen sich mehrmals in der Woche, um text- und spielsicher zu werden. Im Fokus der Aufführung: Ein Junggeselle, der mit Hilfe eines Dating-Portals unter die Haube gebracht werden soll – Irrungen und Wirrungen wie immer inbegriffen.

Anmeldung beim Dating-Portal mit viel Spaß

Kartenspielen mit den Freunden und dabei Bier trinken – so sieht das Leben von Robert Tuppermeier (gespielt von Michael Fock) größtenteils aus. Ab und zu kommt dann noch seine herrische Mutter Hedwig – in die Rolle schlüpft Anneliese Sellmer gewohnt souverän – und nervt ihn und seine Freunde mit ihren spießigen Ansichten, aber auch daran hat sich Tuppermeier fast schon gewöhnt. Nicht so seine Freunde, dargestellt von Jens Engel, Jan Dirk Lambach und Dieter Repenning, die der Meinung sind, für ihren Freund eine Frau suchen zu müssen und sich dafür auf einem Dating-Portal anmelden. 

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Viel zu lachen gibt es schon, bevor die Damen, die sich durch das Profil angesprochen fühlen, ihren Auftritt haben. Denn die Freunde von Tuppermeier haben so ihre lieben Probleme mit dem Medium Computer, speziell dem Profil im Dating-Portal. Doch dann klappt es und kurze Zeit später machen die Frauen – natürlich zur großen Überraschung von Robert Tuppermeier – bereits ihre Aufwartung...

Noch hat die "Toseggersch" viel zu tun

Während das Bühnenbild schon aufgebaut ist, liegt eine der Requisiten noch auf dem Tisch: Silke Engel muss jedes Mal auf die Klingel drücken, wenn die Darsteller auf der Bühne – Tuppermeiers Wohnzimmer – erscheinen. Und sie klingelt häufig, denn nicht nur Mutter Hedwig kündigt sich per Klingel an, auch die einzelnen Interessentinnen – dazu gehören Andrea Jessen-Busche, Dörte Fock und Lisa Repenning – rennen dem Junggesellen die Bude ein. 

Dabei werden Herzen verschenkt, gesunde Tees serviert und auch schon Tapeten zur Auswahl für das gemeinsame Heim rangeschleppt – der Junggeselle wird zusehends nervös, aber auch seine Mutter verdreht die Augen, denn Konkurrenz für das Muttersöhnchen ist so gar nicht nach ihrem Geschmack. 

Apropos Geschmack: Die Proben der Rodenbeker Laienschauspieler werden immer „versüßt“. Ob Schokolade, Gummibären oder Flips – Wohlfühlen ist bei den Proben wichtig.

Dafür bleibt für Toseggersch (Souffleuse) Brigitte Saathoff wenig Zeit, denn sie hat viel zu tun. Konzentriert verfolgt sie Zeile für Zeile im Textbuch, um zu helfen, zu korrigieren oder auch um einzugreifen, wenn der Text so gar nicht mehr passt. Bis zur Generalprobe am Dienstag, 19. Februar, müssen die Texte sitzen.

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Von Sorka Eixmann

05.02.2019
Hans-Jürgen Jensen 05.02.2019
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