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Rendsburg Bürgermeister machten Zielwurf zur Kür
Lokales Rendsburg Bürgermeister machten Zielwurf zur Kür
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12:49 24.06.2019
Von Beate König
Die Schläuche wickelten sich bei der Schnelligkeitsübung beim Laufen hinter den Wehrleuten ab. Quelle: Beate König
Krogaspe

Wehrführer Hans-Heinrich Reimers lotste die mehr als 100 Gäste beim Bezirksfeuerwehrfest mit knappen Moderationen zum Wettkampfgeschehen auf den rund 70 Meter langen Feldern, in denen die Schnelligkeitsübung und die Einsatzübung gezeigt wurden.

Überraschung für die mit insgesamt 110 Kameraden angetretenen Wehren aus Borgdorf-Seedorf, Gnutz, Krogaspe, Schülp und Timmaspe: Sie sollten am Ende der Einsatzübung ein Seil für einen Rettungsknoten am Mann einsetzen. Die Extraaufgabe erwies sich bei der Bewertung als Zeitfresser.

Hätte es Punkte für die Kür beim Schlauchzielwerfen der Bürgermeister gegeben, hätten alle fünf Starter auf dem Siegertreppchen gestanden. „Die Wurftechnik ist nicht leicht“, erklärte Gemeindewehrführer Hans-Heinrich Reimers. „So ähnlich wie beim Bowlen oder Kegeln.“

Kraft, Eleganz und Unterhaltungswert

Mit Kraft und Eleganz, Ehrgeiz und Schwung und mit hohem Unterhaltungswert schleuderten Meike Derner, Markus Mehrens, Jens Böker, Volker Ratjen und Gastgeber Nils Höfer aufgerollte C-Schläuche in Richtung eines zwölf Meter entfernten Tores. „Niiiils! Niiiils!“ feuerten die Zuschauer den Gemeindechef an. Der schleuderte den Schlauch mit vollem Körpereinsatz nach vorn.

Doch weder für ihn, noch für alle anderen, gab es Punkte. Die Wettkampfgeräte entwickelten während des Abrollens bemerkenswertes Eigenleben. Sie ringelten sich schneckenförmig, schossen nach links oder rechts in die Zuschauerreihen oder blieben auf dem Rasen liegen. Keines erreichte bei zwei Durchgängen ein Tor. Amtswehrführer Dirk Arendt entschied: Die Wurftechnik von Meike Derner war am ausgefeilsten, der Sieg ging nach Timmaspe.

Abends vor dem Fest startete der Umzug mit dem Musikzug Amt Nortorfer Land durchs geschmückte Dorf. Am Ehrenmal wurde nach einer Kranzniederlegung in einer Andacht aller im Einsatz verstorbener Feuerwehrleute gedacht. Im mit Gemeindefahnen, Feuerwehrwimpeln, selbstgebauten Hydranten, Bar-Beleuchtung und Tischdeko aus alten Schläuchen reich geschmückten Festzelt wartete DJ 365 Grad auf die Feuerwehrleute.
Bei den Übungen kam Gnutz kam auf Platz eins, Timmaspe auf Platz zwei, Krogaspe auf Platz drei.

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