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Rendsburg Feuer beim Kampfmittelräumdienst
Lokales Rendsburg Feuer beim Kampfmittelräumdienst
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14:11 24.11.2019
Von Sven Janssen
Beim Kampfmittelräumdienst in Felde absolvierten am Sonnabend die Freiwilligen Feuerwehren Krummwisch, Achterwehr und Bredenbek ihre Jahresabschlussübung. Quelle: Sven Janssen
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Groß Nordsee

Das Szenario, dass sich den alarmierten Feuerwehren aus Bredenbek, Krummwisch und Achterwehr bot, war genauestens durchgeplant. In einem Nebengebäude, in dem zwei Personen vermisst wurden, war ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen hatten mittlerweile auf das Gelände übergegriffen und einen Flächenbrand verursacht.

Einsatzleitung unter Beobachtung

Besonders die Einsatzleitung beobachtete Amtswehrführer Carsten Knaack sehr genau. „Bei der Übung im vergangenen Jahr ist in dem Bereich einiges nicht so optimal gelaufen“, sagte er. Es wurde nachbereitet und das zeigte Wirkung. „Dieses Mal war die Einsatzleitung top“, sagte der Amtswehrführer am Ende der Übung.

Löschteich war verschlammt

Aber nicht nur das, insgesamt hätten sich alle beteiligten Wehren um 100 Prozent gesteigert. „Die beiden vermissten Personen konnten schnell geborgen werden“, sagte Knaack. Drei Trupps unter Atemschutz waren dafür eingesetzt. Auch die Einrichtung der Löschwasserversorgung habe gut geklappt. Einziges Manko: Der Löschteich sei so verschlammt gewesen, dass der Saugkorb immer wieder gereinigt werden musste, weil er sich zugesetzt hat. Auch für solche Erkenntnisse seien Übungen wichtig, da müsse nachgearbeitet werden.

Nach zwei Stunden war das Feuer gelöscht

1600 Liter saugt die Pumpe pro Minuten und versorgte am Sonnabend fünf Strahlrohre, mit denen schnell der Brand im Haus aber auch der Flächenbrand unter Kontrolle war. Gut zwei Stunden nach dem Alarm war der Einsatz beendet, an dem gut 40 Feuerwehrleute beteiligt waren.

Trotz Ehrenamt schlagkräftig vor Ort

„Die Übung hat gezeigt, dass wir auch am Sonnabendvormittag, wenn viele in der Stadt einkaufen sind, die notwendige Stärke an Kräften erreichen“, sagte Knaack. Auch das sei ein positives Ergebnis, schließlich seien die Freiwilligen Feuerwehren keine Berufsfeuerwehren mit fester Einsatzstärke, sondern ehrenamtlich tätig und davon abhängig, dass so viele Einsatzkräfte, wie möglich, schnell an der Einsatzstelle sind.

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