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Rendsburg Vier Luftabzüge für sicheres Experimentieren
Lokales Rendsburg Vier Luftabzüge für sicheres Experimentieren
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16:48 27.07.2015
Von Torsten Müller
In der Gemeinschaftsschule Kronshagen besichtigte Bürgermeister Uwe Meister (links) am Montag mit Architekt Jörg Behrmann den Umbau für die Offene Ganztagsschule. Quelle: Torsten Müller
Kronshagen

Seit gut einer Woche ist die Gemeinschaftsschule frei von Lehrern und Schülern; Handwerker und Bauarbeiter sind stattdessen eingezogen, Gewusel in vielen Räumen. „Acht Gewerke arbeiten jetzt schon parallel, täglich werden es mehr“, sagt Architekt Jörg Behrmann. In der Spitzenphase sollen es sogar 18 sein. Sie müssen wie ein Räderwerk ineinander greifen, damit der sportliche Zeitplan eingehalten werden kann. „Der Verwaltungsbereich wird auf jeden Fall eine Woche vor Ferienende fertig sein, damit die Lehrer die Stundenpläne aufstellen können“, verspricht Behrmann und wirkt zuversichtlich: „Noch sieht es gut aus, wir haben keine Ausfälle.“

 Der Chemieraum ist leer geräumt, die Decke abgenommen. Handwerker bereiten gerade die neue Hängekonstruktion vor. Künftig werden alle Geräte und Medien, die die Schüler im Unterricht brauchen, von oben kommen. Ursprünglich sollten alle Fachräume zu vier gleichen modernen Nawi-Räumen umgebaut werden, doch nun erhält der Chemieraum noch einen höheren Standard. Vier Luftabzüge sorgen für sicheres Experimentieren mit Chemikalien. Wegen der Ausstattung kann der Unterricht in den Fachräumen voraussichtlich erst nach den Herbstferien beginnen.

 Arbeiter aus Mecklenburg-Vorpommern brechen bereits die Wand in dem ehemaligen Musikraum ein. Er wird um drei Abstellräume erweitert, damit die Offene Ganztagsschule einziehen kann. Sie hat künftig nicht nur viel mehr Platz, sondern durch die große Fensterfront auch den besten Ausblick in die freie Landschaft.

 Auch im Außenbereich sind Bauarbeiter im Einsatz. Am vergangenen Freitag wurde das Fundament für die Mensa-Erweiterung gelegt. Der 350 Quadratmeter große Anbau mit zwei Geschossen beeinträchtigt nach Angaben von Behrmann nicht die Sichtachse zum benachbarten Gymnasium. Die Mensa bietet künftig 300 Plätze für etwa 1400 Mädchen und Jungen beider Schulen.

 Der Fußboden im vorhandenen Gebäude wurde aufgebrochen, um einen neuen speziellen PVC-Belag zu verlegen, der den Geräuschpegel von rückenden Tischen und Stühlen erheblich reduziert; an den Decken ist zusätzlicher Schallschutz vorgesehen. Mobile Wände ermöglichen künftig auch beim Mittagessen die Gruppenbildung.

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