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Rendsburg Mitschnacker in Flintbek - Schule warnt
Lokales Rendsburg Mitschnacker in Flintbek - Schule warnt
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18:19 30.08.2019
Von Sorka Eixmann
In Flintbek soll ein Schulkind von einem Unbekannten angesprochen worden sein, die Polizei ist informiert. Quelle: Juliane Häckermann (Symbolbild)
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Flintbek

"Eine 13-jährige Schülerin ist laut eigener Aussage von einem Mann aus einem Auto heraus angesprochen worden", so Schulleiter Lutz Friemann von der Schule am Eiderwald. Der Unbekannte habe das Mädchen dazu zu bewegen wollen, in sein Auto zu steigen.

"Glücklicherweise war die Schülerin klug und umsichtig genug, um sich laut rufend an einem Haus in unmittelbarer Nähe in Sicherheit zu bringen", lobt Friemann das Verhalten der Schülerin. "Wenn wir merken, dass es substanziell ist, geben wir auch sofort Infos an die Eltern raus", erläutert Friemann das Vorgehen der Schule.

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Es sei nicht das erste Mal, dass derartige Vorfälle gemeldet worden, aber: "Bislang steckte noch nie etwas Ernstes dahinter", sagt Friemann und hofft auf schnelle Aufklärung. Mit der Polizei haben sich Schule und Eltern unverzüglich in Verbindung gesetzt.

Polizeipräsenz in Flintbek wurde erhöht

Polizeisprecher Michael Heinrich ist ebenfalls über den Vorfall in Flintbek informiert. "Wir wurden in Kenntnis gesetzt, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", betont Heinrich auf Anfrage von KN-online.

"Derzeit verifizieren wir die Aussagen, wir nehmen den Vorfall ernst", führt er weiter aus. Natürlich stehe man auch in engem Kontakt mit der Schule: "Wir haben unverzüglich die Polizeipräsenz erhöht."

Schulleiter Lutz Friemann betont in seinem Schreiben: "Selbstverständlich wird dieser Vorfall in den Klassen altersgemäß zur Sprache gebracht werden." Er bittet in dem Zusammenhang aber auch die Eltern, mit ihren Kindern über das sensible Thema zu sprechen.

Ein Rat: Sicherheit geht vor Höflichkeit

Ruhige Gespräche ohne Panikmache seien zielführend, so Friemann in seinem Schreiben. Allerdings gehe dabei "Sicherheit vor Höflichkeit": "Machen Sie ihrem Kind klar, dass es auf Zurufe und Aufforderungen von Fremden nicht reagieren soll."

Auch Polizeipressesprecher Michael Heinrich rät:  "Bei aller Sorge raten wir zur Besonnenheit, das gilt besonders für den Umgang in und mit den sozialen Medien." Heinrich betont: "Generell gilt, dass Eltern mit ihren Kindern solche Themen besprechen sollten. Kinder sollen niemals in fremde Autos steigen, wenn sich Kinder unwohl fühlen, ist es wichtig und richtig, dass sie sich ihren Lehrern und Eltern anvertrauen können."

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