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Rendsburg DSDS-Sängerin glänzte in Nortorf
Lokales Rendsburg DSDS-Sängerin glänzte in Nortorf
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13:46 28.04.2018
Von Beate König
Vertieft in die Geschichte der Balladen, die beim Singen auch durchlebt: Deutschland-sucht-den-Superstar-Teilnehmerin Vera Luise Teubert überzeugte bei ihrem ersten Live-Konzert.in der Kramer-Scheune.mit rauchiger Stimme und mit Eigenkompositionen.. Quelle: Beate König
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Nortorf

Jubel und Bravorufe für das Live-Konzert rissen nicht ab. Die Sängerin aus Langwedel hatte die gut 40 Gäste mit sensibel ausgeloteten Balladen, Elektropop mit hohem Tanz-Spaß-Faktor, dem Helene-Fischer-Song „Achterbahn“ und der der Eingenkomposition „Spend the night“ mitgerissen.

Mit dem Ed Sheeran-Titel „I see fire“ gelang es Vera Teubert vollends, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Persönlich wie ihre eigene Lebensgeschichte interpretierte sie die Ballade aua dem Film „Der Hobbit“, die der Gitarrist Tim Osmy aus Kiel mit großer Sensibiltät begleitete. Der Duo-Partner war ein echter Glücksfund: Erst am Tag vor dem Konzert hatte die Sängerin ihn als Begleiter angefragt, als Duo harmonierten die beiden Musiker sofort. „Ich habe in der Nacht noch die Begleitung für drei Songs selbst geschrieben,“ erzählte Osmy.

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DSDS machte die Sängerin bekannt

Auch wenn die Sängerin ihr Können bereits vor Dieter Bohlen bewiesen hat, blieb es faszinierend, der großformatigen und wandelbaren Stimme zu lauschen. Auch in Tiefen, die sonst nur Zarah Leander erreicht,  formt Vera Teuber schöne Töne. Immer bleibt der Tonansatz flexibel, sie spielt mit den rauchigen und klaren Sounds, setzt den Wechsel von der Brust- in die Kopfstimme ein und macht damit jedes Stück zu einer spannenden Erzählung, die den Zuhörer bis zum Schluss wach und neugierig hält.

Holger Bauer, Besitzer der Kramer-Scheune, rang der Sängerin noch ein Versprechen ab: „Wenn Du mit deinem Talent Stadien füllst, dann stellst Du jedes neue Album zuerst bei uns vor.“

Bürgermeister Markus Heerdegen hatte nach dem letzten Stück noch eine Überraschung parat: Er überreichte der Sängerin, die Langwedel bundesweit bekannt gemacht, eine Ehrenurkunde der Gemeinde. „Hätte ich gewusst, dass Du Elektro machst, hätte ich Dich gespielt. Ich war Jahre lang DJ.“

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