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Rendsburg Großer Jubel über großzügiges Geschenk
Lokales Rendsburg Großer Jubel über großzügiges Geschenk
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07:00 26.12.2019
Von Beate König
Zum Auftakt vor der Geschenkübergabe hatte Jürgen Müller vom Verein Arbeit für Menschen mit Behinderungen (von links) für die Schülersprecher der Schule an den Eichen, John-Boy (14, links) und Nils (16), Blumen dabei.. Quelle: Beate König
Nortorf

Die Geschenkübergabe des Vereins Arbeit für Menschen mit Behinderungen war in Nortorf wie ein Extra-Weihnachtsfest für die ganze Schule an den Eichen. Das Förderzentrum für geistige Entwicklung war in die Aula der benachbarten Gemeinschaftsschule umgezogen, damit die Schüler aus elf Klassen mit Eltern und Lehrern genug Platz hatten.

Schulsoftware, Märchenkoffer und 130 Edelstahlbecher

Vereinsvorsitzender Jürgen Müller hatte einen Scheck über 1500 Euro dabei. „Davon werden wir Schulsoftware, einen Märchenkoffer und auch 130 Edelstahlbecher anschaffen, bislang benutzten wir Plastikbecher“, berichtete der kommissarische Schulleiter Karsten Großneck, bevor jeder Schüler eine prall gefüllte Weihnachtstüte bekam. „Den Inhalt haben wir mit der Schule abgesprochen“, erklärte Pressesprecher Wolfgang Mädel. Für die Schüler bedeutete das: wenig Zucker.

Nach der Übergabe schenkte der Verein der Schule noch ein Märchenlesung. Kai Dolgner, SPD-Landtagsabgeordneter, schlüpfte in die Rolle des Märchenonkels. Der Verein Arbeit für Menschen mit Behinderungen war nach 19 Jahren mit seinen Gaben erneut bei der Schule an den Eichen zu Gast.

Spenden von Politikern, Gewerkschaftern, Personalräten

„Es gibt viele Dinge, wo gesetzliche Bestimmungen allein nicht ausreichen“, erläuterte Pressesprecher Wolfgang Mädel das Motiv zur Gründung des Vereins 1992. Anfangs wurde unter dem Namen „Arbeit für Behinderte“ Spenden gesammelt. Inzwischen belaufen sich die Mittel auf 15- bis 20000 Euro. Beiträge von 200 Mitgliedern, dazu Spenden von Politikern, Gewerkschaftern, Personalräten und auch Kollekten von Gebetstagen werden jedes Jahr gesammelt und an Institutionen für Menschen mit Behinderungen ausgeschüttet.

Es werden immer mehrere Projekt im Land unterstützt. Zu ihnen zählen auch Einzelanträge auf Unterstützung bei der Ausbildung oder beim Wiedereinstieg in den Beruf. Einer der größten Spender ist die Firma GKN, deren Mitarbeiter Centbeträge ihrer Gehaltsabrechnungen spenden. „Das sind jedes Jahr 1000 bis 1300 Euro,“ erklärte Wolfgang Mädel.

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