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Rendsburg Pläne für Dirtpark werden konkret
Lokales Rendsburg Pläne für Dirtpark werden konkret
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08:28 14.02.2020
Von Sven Janssen
Initiator Stefan Maierhöfer will einen Verein für den geplanten Dirtpark gründen. Quelle: Sven Janssen
Flintbek

Vor zwei Jahren stieg Stefan Maierhöfer in die Planung für einen Dirtpark auf dem Spielplatz Heimstättenweg ein. Die Gemeinde war auf seiner Seite, aber die Bauaufsicht des Kreises beendete die Pläne. „Der Dirtpark wurde als Sportfläche eingeordnet, an der Stelle ist aber nur ein Spielplatz erlaubt“, sagt Maierhöfer. Um das zu ändern, hätte die Gemeinde den Flächennutzungsplan ändern müssen.

Dirtpark soll auf Areal der abgerissenen Tennishalle entstehen

Stattdessen wurde nach Alternativen gesucht. Schnell rückte die 1500 Quadratmeter große Fläche in den Fokus, auf der die mittlerweile abgerissene Tennishalle stand. Kleiner Bonus am Rande: Die Fläche ist fast dreimal so groß wie das Gelände am Heimstättenweg. Da diese bereits als Sportfläche geplant sei, rechne man auf der Genehmigungsseite nicht mit Problemen, so Maierhöfer.

Bauantrag muss noch gestellt werden

Ein Bauantrag müsse aber dennoch gestellt werden, da man über 100 Kubikmeter Erde bewegen müsse, um die Hügel und Sprungschanzen zu modellieren.  Geplant sind „Jump-Lines“, das sind Strecken mit drei bis vier Absprunghügeln und Steilkurven, den sogenannten „Berms“, für Anfänger und fortgeschrittene Dirtbikefahrer. Eine Anlage für höhere Tricksprünge soll ebenfalls entstehen.

Am Sonntag soll ein Verein gegründet werden

„Das Interesse am Dirtpark ist mittlerweile echt groß“, sagt Maierhöfer. Auch Spenden seien den Initiatoren schon angeboten worden. Um diese annehmen zu können und das Projekt auch in eine rechtliche Form zu bringen, soll jetzt ein gemeinnütziger eingetragener Verein gegründet werden. Die Gründungsversammlung ist am Sonntag, 16. Februar, um 14 Uhr in Haus der Jugend „Pfütze“. Dort soll ein Vorstand gewählt und die Satzung des Vereins beschlossen werden.

„Das Vereinsziel ist der Bau, die Unterhaltung und Weiterentwicklung einer Sportanlage aus Erde für Mountainbike-, BMX- und Dirtjumpfahrer, die aus Sprüngen und Steilkurven besteht. Der Verein Dirtpark Flintbek möchte den Offroad Radsport in Flintbek und Umgebung fördern und der Allgemeinheit zugänglich machen“, sagt Maierhöfer.

Im Sommer könnte der Bau beginnen

Die Vereinsgründung sei ein Schritt zur neuen Anlage, eine Nutzungsvereinbarung mit der Gemeinde für das Gelände bereits in Arbeit. Auch Zeichnungen für den Bau der Anlage lägen der Gemeinde vor. Stimme die Politik zu, dann könnte der Bauantrag eingereicht werden. Mit dem Tennisverein als Pächter des gesamten Geländes müsse parallel noch eine Wegenutzungsvereinbarung getroffen werden, um den künftigen Dirtpark über den Parkplatz am Bürger- und Sportzentrum zu erreichen.

Laufe alle wie geplant, könnte sich der Bauausschuss im März mit dem Bauvorhaben befassen, heißt es in der Verwaltung. Stimme dieser zu, rechne man nach Antragstellung binnen vier Wochen mit einer Baugenehmigung vom Kreis. „Wenn das klappt, könnten wir zur Jahresmitte anfangen, zu bauen“, so Maierhöfer. Die grobe Modellierung des Geländes würde mit einem Bagger erfolgen, die feine Ausarbeitung läge dann in den Händen der Vereinsmitglieder.

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