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Rendsburg Viel Geld für die Fußballer
Lokales Rendsburg Viel Geld für die Fußballer
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15:59 05.12.2012
Von Wolfgang Mahnkopf
Der Sportplatz in Osterrönfeld soll voraussichtlich im kommenden Jahr einen Kunstrasenplatz erhalten. Quelle: Mahnkopf
Osterrönfeld

 „Wir haben den festen Willen, einen Kunstrasenplatz anzulegen“, sagte Bürgermeister Bernd Sienknecht. Den Beweis dafür wollen die Kommunalpolitiker am Donnerstagabend in der Sitzung der Gemeindevertretung erbringen. Im Haushalt 2013 sind 800000 Euro für einen neuen Platz mit Kunstrasen vorgesehen. „Mit der Verabschiedung des Haushaltes 2013 schaffen wir den Grundsatzbeschluss, dass wir einen Kunstrasenplatz bauen wollen“, sagte Sienknecht. Im kommenden Jahr seien noch Abstimmungsgespräche zwischen den gemeindlichen Gremien und den Verantwortlichen des Vereins erforderlich. Dabei geht es um die Gestaltung des neuen Trainings- und Spielfeldes. Pflege, Unterhaltung und Pacht durch den OTSV müssten noch festgelegt werden. „Wir wollen die Leistungsfähigkeit des Vereins berücksichtigen.“

Sienknecht begründet den Bedarf. „Der aktuelle Trainingsplatz besteht aus einer Sandfläche, die sich bei starkem Regen in eine Matschwüste verwandelt.“ Dieses Feld sei dem OTSV nicht länger zuzumuten. Der Bürgermeister sieht in der Planung jedoch nicht nur eine Optimierung des Sportplatzangebotes. „Wenn die Fußballer kaum noch Einschränkungen durch den Kunstrasenplatz haben, dann wird dadurch die Hallennutzung entlastet. Anderen Sportarten stehen verbesserte Nutzungszeiten zur Verfügung.“ Eine neue Flutlichtanlage sowie Entwässerungssystem und Kabelschächte für einen angrenzenden, kleineren Trainingsplatz als zweiter Bauabschnitt sind Bestandteile der Planung.

Auch den Sanierungsstau im Sportheim und dem Tennisheim will die Gemeindevertretung anpacken. „Betroffen davon sind Heizung, Sanitärbereich und Elektrik“, erläutert Sienknecht. Im Haushalt 2013 sind 55000 Euro vorgesehen, im Investitionsprogramm für 2014 sind es 46000 Euro. 

Die Fußballabteilung hat insgesamt 21 Mannschaften, darunter 15 Jugendteams, für den Spielbetrieb gemeldet. Unter den 400 Kickern sind 270 Jugendliche.