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Rendsburg Bilanz abschließend noch nicht möglich
Lokales Rendsburg Bilanz abschließend noch nicht möglich
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10:00 09.03.2019
Von Beate König
Löst ein Lkw die Höhenkontrolle auf der B 202 aus, warnt ihn eine Hinweistafel mit Blinklicht hinter der Abfahrt nach Osterrönfeld. Quelle: Beate König
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Rendsburg

Einen Erfolg konnte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSA) seit dem Installieren der 250000 Euro teuren Warn- und Mess-Elemente verbuchen, berichtete Barbara Rennekamp, die als Leiterin der Straßenverkehrsbehörde die Daten von der WSA erhielt: „Kein Fahrzeug hat beide Höhenkontrollen durchfahren.“ Das heißt: Die Warnung der Vorhöhenkontrolle hat ein Abfahren der Lkw-Fahrer bewirkt. Fahrzeuge, die die reguläre Höhenkontrolle vor dem Tunnel auslösten, seien erst hinter der Vorhöhenkontrolle auf die Straße gefahren. Der Trend der ohnehin geringen Auslösungen sei rückläufig.

2017 war die Einrichtung angeordnet worden

Die Einrichtung der Kontrollpunkte war 2017 vom Kreis angeordnet worden, um während der Sanierungsphase des Kanaltunnels die Zahl der Staus zu reduzieren, die durch Lkw mit einer Ladungshöhe über 4,20 Meter ausgelöst wurden.

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Sie wurden bis dahin von der Höhenkontrolle vor dem Tunnel gestoppt. Dort blockierten sie oft über Stunden in der Baustelle den Verkehr.

„Wir haben die Anordnung im Einvernehmen mit der WSA getroffen“, betont Barbara Rennekamp. Die WSA, der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV), die Polizei und der Kreis arbeiten eng zusammen.

Blinklichter und Warntafeln

Seit Dezember 2018 warnen die Messstellen der Vorhöhenkontrollen Lkw-Fahrer und geben jede Auslösung an die WSA weiter. Die Daten werden wöchentlich auf der WSA-Internetseite veröffentlicht.

Blinklichter und Warntafeln am Straßenrand leuchten auf, wenn die aktuelle Höhe der Lkw-Ladung über 4,20 Meter hoch ist. „Manchmal verschieben sich Ladungsteile unter der Plane“, sagt Barbara Rennekamp.

Im Februar löst die Kontrolle 19 Mal aus

Für Lkw-Fahrer wurde durch die Vorhöhenkontrolle die Chance geschaffen, von den Bundesstraßen abzufahren und eine neue Route zu suchen, bevor sie die Höhenkontrolle vor dem Kanaltunnel stoppt. Genau diese Möglichkeit verhindere jetzt die Bewertung der Daten. „Wir können nicht beurteilen, ob ein Lkw-Fahrer wegen der Warnung abgefahren ist, oder ob er einfach sein Ziel angesteuert hat.“

Im Februar löste die Höhenkontrolle an der B202 bei Osterrönfeld 19 Mal aus. Das WSA und der Kreis gingen auf Ursachensuche für den Spitzenwert. Ohne Erfolg. Daten von der Windwarnanlage an der Rader Hochbrücke wurden überprüft, ob an den Tagen das Überfahren für Lkw verboten war. Auch das Baustellentagebuch der Baustelle an der B202/Höhe Abfahrt Osterrönfeld wurde ausgewertet. „Ein Zusammenhang zwischen den dortigen Ereignissen und dem Auslösen der Vorhöhenkontrolle kann ausgeschlossen werden“, erklärte Rennekamp.

Pilotprojekt einmalig in Deutschland

Das Pilotprojekt, das in Deutschland einmalig sein soll, werde weiterlaufen, kündigte Rennekamp an. Die Kontrollstationen sollen für eine auswertbare Statistik weiter Daten liefern. Das nächste Treffen der Beteiligten sei im August geplant, bei Veränderungen der Lage auch kurzfristig.

Sind die Kanaltunnelröhren nach Abschluss der Sanierung wieder doppelspurig befahrbar, verringere sich das Stauproblem vor dem Tunnel nach dem Auslösen der regulären Höhenkontrolle ohnehin, stellte Barbara Rennekamp in Aussicht: Selbst, wenn ein Lkw auf der Fahrbahn stoppt, könne der Verkehr einspurig vorbei geleitet werden.

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