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Rendsburg Mädchen beim Plattdeutsch unter sich
Lokales Rendsburg Mädchen beim Plattdeutsch unter sich
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11:00 22.03.2018
Von Sven Tietgen
Marit von der Theodor-Storm-Schule in Hohn schaffte es auf den dritten Platz. Quelle: Sven Tietgen
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Nortorf

Erstmals in dem alle zwei Jahre organisierten Landschaftsentscheid des Schleswig-Holsteinischen Heimatbunds (SHHB) traten in der Stadtbücherei im Rathaus nur Mädchen an. Die zehn- bis zwölfjährigen Teilnehmerinnen brachten bereits Wettbewerbserfahrung mit: Bei den Vorlesevergleichen in ihren Schulen in Kiel, Heikendorf, Schacht-Audorf, Hohn, Rendsburg und Neumünster wurden sie als Siegerinnen gekürt. Trotzdem waren die Mädchen, die von Eltern, Geschwistern und Lehrern begleitet wurden, vor dem Wettbewerbsstart aufgeregt.

Sicherheit kehrt mit dem Lesen zurück

Sobald sie aber zu den SHHB-Vorleseheften griffen und die von ihnen ausgesuchte Geschichte vortrugen, kehrte die Sicherheit zurück. Der fünfköpfigen Jury aus Nortorf, Timmaspe, Gnutz sowie Borgdorf-Seedorf fiel es schwer, die Sieger zu ermitteln. Alle Teilnehmerinnen hätten sehr gut gelesen, lobte Jury-Vorsitzender Ole Mehrens die Runde. Jette Jensen setzte aber noch einen drauf: Die Schülerin der Schacht-Audorfer Grund- und Gemeinschaftsschule stellte sich vor dem Vorlesen der Jury vor – natürlich „op platt“ und belegte Platz 1. Zusammen mit der Zweitplatzierten Annika Schoerke von der Kieler Lilly-Martius-Schule qualifizierte sie sich für die Regionalentscheide, die im April und Mai organisiert werden. Insgesamt 220 Schulsieger in drei Altersklassen nehmen an den Landschaftsentscheiden teil, die teilweise noch bevorstehen.

Hans-Jürgen Jensen 22.03.2018
Torsten Müller 27.03.2018
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