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Rendsburg Richtiger Umgang mit einem Feuerlöscher
Lokales Rendsburg Richtiger Umgang mit einem Feuerlöscher
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06:00 07.02.2019
Auf die Handhabung und die Wartung der Geräte kommt es an, erklärt Ortswehrführer Dirk Hagenah. Quelle: Sorka Eixmann
Flintbek

Die Meldungen lauten zwar immer anders, im Grunde geht es aber immer um das Thema Feuer: Ob Carportbrand, Küchenbrand oder gar ein Haus, das in Flammen steht - bei entsprechenden Alarmen rücken die Feuerwehren aus. Doch kann man sich vielleicht mit entsprechender Ausrüstung, beispielsweise einem Feuerlöscher, selbst helfen? Hauptbrandmeister Dirk Hagenah schüttelt entschieden den Kopf. „Im Brandfall immer die 112 wählen, man kann höchstens zu Beginn noch mit dem Feuerlöscher arbeiten, um die Anfänge eines Brandes zu minimieren.“

Das Aber folgt auf dem Fuß: „Aber dafür muss man zumindest einen Feuerlöscher greifbar zuhause haben“, betont Hagenah. Doch das ist nicht alles, denn: „Man muss das Gerät auch bedienen können“, erklärt Hagenah, der seit 1994 Mitglieder der Feuerwehr Flintbek ist und die Großflintbeker Ortswehr leitet. Das bedeutet: „Wenn man nicht geschult ist, hat es wenig Sinn, im Brandfall nach dem Löschgerät zu suchen. Die Bedienung bekommt man dann meist in so einer Stresssituation nicht hin.“

Umgang mit dem Löscher kann man lernen

Den Umgang mit einem Feuerlöscher kann man lernen, beispielsweise wenn Feuerwehren einen „Tag der offenen Tür“ anbieten. „Das wird landesweit immer wieder gemacht, für solche Übungen gibt es spezielle Trainingsgeräte“, erläutert der Wehrchef, der sich in dem Zusammenhang noch gut daran erinnern kann, dass es früher Pflicht war, einen Feuerlöscher im Haus zu haben. 

„Wir bieten im Bereich Brandschutzerziehung gern auch in Schulen und Kindergärten Informationstage an, damit besonders der Nachwuchs den Umgang beispielsweise mit einem Feuerlöscher schnell lernt.“ Im Übrigen würde es aber nicht reichen, nur einen Feuerlöscher im Haus zu haben. „Die Geräte müssen regelmäßig gewartet werden. Dafür sollte man sich eine entsprechende Fachfirma im Internet oder im Telefonbuch suchen“, sagt Hagenah.

Große Auswahl

Der Markt in Sachen Feuerlöscher ist groß. Der Fachmann unterscheidet beispielsweise zwischen Aufladelöschern mit getrennten Lösch- und Treibmitteln und Dauerdrucklöschern, mit denen man per Fingerhebel sofort loslegen kann. „Natürlich gibt es andere Modelle, zum Beispiel Gaslöscher, allerdings sind die eher in Betrieben zu finden und weniger in Privathaushalten“, führt Hagenah aus.

Auch das Gerätehaus in Flintbek ist gut ausgerüstet, insgesamt sechs Feuerlöscher sind dort in den unterschiedlichen Räumen stationiert. Und zwar nicht in eineinhalb Metern Höhe, sondern eher in Bodennähe. Der Grund liegt für Hagenah auf der Hand: „Feuerlöscher sollten in komfortabler Reichweite sein. Man muss so ein sechs Kilogramm schweres Gerät auch mit einem Arm heben können, zumindest im Notfall. Daher haben wir sie alle tief angebracht.“

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Von Sorka Eixmann

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